Strauss, Auguste

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Stolperstein-Biographien im Westend

Strauss, Auguste

Die in Weilburg oder in Freiburg im Breisgau geborene Auguste Strauss war die Tochter von Aaron Marcus und Johanne, geb. Goldenberg. Sie war mit dem Kaufmann Isaak Strauss verheiratet, der am 18. Januar 1939 in Frankfurt starb. Dem 1899 in Alsfeld zur Welt gekommenen Sohn gelang die Flucht in das US-amerikanische Exil.


Die Familie lebte in Alsfeld. Dort betrieb der Ehemann zusammen mit seinem Bruder Markus Strauss ein Manufakturwarengeschäft, Rossmarkt/Mainzer Gasse 20. Die Firma musste 1933 nach dem Boykott aufgegeben werden.


Auguste Strauss war Eigentümerin des Gießener Grundstücks Horst-Wessel-Wall 62, das sie für 22.500 Reichsmark verkaufen musste. Der Erlös wurde auf ein Sperrkonto eingezahlt. 1936 Umzug nach Frankfurt. Zwangsweise Entrichtung der „Judenvermögensabgabe“ in Höhe von 9.250 Reichsmark.

Zuletzt wohnte Auguste Strauss in der Feldbergstraße 10.

 

Auguste Strauss, geb. Marcus 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

08.10.1873

22.11.1941 nach Kaunas

25.11.1941

 

Quelle
Die Stolpersteine wurden von der Hausgemeinschaft der Eppsteiner Straße 5 finanziert.

 

 

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Stolperstein Eppsteiner Straße 5 Auguste Strauss © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

 

 

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