Steinhardt, Luise und Alfred

Steinhardt, Luise und Alfred

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Stolperstein-Biographien im Westend

Steinhardt, Luise und Alfred

Alfred Steinhardt wurde in Köln als Sohn von Max Steinhardt und Rosa Steinhardt, geb. Marschuetz, geboren. Luise Steinhardt wurde in Oggersheim in der Pfalz geboren. Das Ehepaar lebte im Kettenhofweg 73.

 

Alfred Steinhardt arbeitete als Handelsvertreter, unter anderem für die Badeanzugsfirma „Goldfisch“ und das Unternehmen „Fischer, Maas & Kappauf“ in Oberlungwitz in Sachsen. 1935 oder 1936 verlor er verfolgungsbedingt  diese Vertretungen. Vom Kettenhofweg musste das Ehepaar in die Rankestraße 9 ziehen, ein so genanntes „Judenhaus“, in dem antisemitisch Verfolgte vor ihrer Deportation wohnen mussten.

 

Alfred Steinhardts Bruder Ernst Steinhardt und dessen Frau Bertha geb. Loewenstein, waren am 19. Oktober 1941 nach Lodz deportiert und dann ermordet worden. An sie erinnern Stolpersteine in der Maximilianstraße 1 in Frankfurt-Bornheim.  Deren 1920 geborenem Sohn Max Steinhardt war die Flucht in die USA gelungen.

 

Die Stolpersteine wurden initiiert von der in USA lebenden Großnichte Linda Steinhardt Majzner.

Alfred Steinhardt

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

12.6.1877

22.11.1941 in Kaunas

25.11.1941

 

Luise Steinhardt, geb. Marx

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

4.3.1881

22.11.1941 in Kaunas

25.11.1941

 

Stolperstein Kettenhofweg 73, Steinhardt, Alfred
Stolperstein Kettenhofweg 73 Alfred Steinhardt © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

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Stolperstein Kettenhofweg 73 Luise Steinhardt © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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