Hohenemser, Emil W.

Hohenemser, Emil W.

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Stolperstein-Biographien im Westend

Hohenemser, Emil W.

Emil W. Hohenemser wurde in Frankfurt am Main geboren als Sohn von Wilhelm Hohenemser und Eva Dorothea, geb. Kaulla. Emil und sein Bruder Moritz sind am 4. Januar 1875 gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern getauft und in die evangelisch-reformierte Gemeinde in Frankfurt aufgenommen worden.

 

Emil W. Hohenemser war zeitweise Verwalter des Rittergutes Oberdischingen (Donau). Zwischen 1913 und 1926 leitete er als Prokurist die Personalabteilung der Firma „Daimler Motoren AG“ in Stuttgart-Untertürkheim. Er war Vorstandsvorsitzender der Beamtenpensionskasse. Er war aus der jüdischen Gemeinschaft ausgetreten und zum evangelischen Glauben konvertiert. Er lebte bis 1938 in der Corneliusstraße 9, zuletzt in der Gaußstraße 25/II. Um sich der drohenden Deportation zu entziehen, nahm Emil W. Hohenemser Gift, wodurch er an Kreislaufversagen starb.

 

Der Stolperstein wurde initiiert vom Großneffen Dr. Martin Molzahn aus Weisenheim a. B. Anwesend waren Martin Molzahn, Weisenheim a. B. und Elisabeth Molzahn, Den Haag.

 

Emil W. Hohenemser 
Geburtsdatum:   15.9.1864 
Todesdatum:   29.8.1942 (Suizid) 

 

 

 

 

Stolperstein Corneliusstraße. 9, Emil W. Hohenemser
Stolperstein Corneliusstraße. 9, Emil W. Hohenemser © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

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