Viktor, Irma, Isidor, Kurt und Moritz

Viktor, Irma, Isidor, Kurt und Moritz

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Stolperstein-Biographien im Nordend

Viktor, Irma, Isidor, Kurt und Moritz

Die Brüder Moritz und Isidor Viktor aus Rhina bei Hersfeld waren die Söhne von Samuel Victor und Mathilde, geb. Tannenwald. Die beiden Kaufleute betrieben seit 1919 gemeinsam ein Kolonial- und Eisenwarengeschäft in Rhina und waren Mitglied der Industrie- und Handelskammer Fulda. Moritz Viktor heiratete Irma Rosenthal aus Fischborn/Gelnhausen, ihr Sohn Kurt wurde in Rhina geboren.

 

Nach dem Boykott musste die Familie das Unternehmen am 10. November 1933 schließen. Isidor Viktor wurde vom 12. November bis 12. Dezember 1938 im Konzentrationslager Buchenwald interniert (Häftlingsnummer 26689). Danach zog die Familie nach Frankfurt. Am 6. Januar 1940 zogen Irma, Moritz und Kurt Viktor von Mittelweg 46 nach Hebelstraße 13/II, Isidor zog gleichzeitig von Bäckerweg 32 nach Hebelstraße 13/II. Einem Bruder von Moritz und Isidor Viktor gelang die Flucht in das US-amerikanische Exil, eine Schwägerin lebte nach dem Krieg in der Bundesrepublik.

Kurt Victor 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

14.08.1930

11.11.1941 nach Minsk

unbekannt

Moritz Victor 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

26.09.1893

11.11.1941 nach Minsk

unbekannt

Irma Victor, geb. Rosenthal 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

22.04.1898

11.11.1941 nach Minsk

unbekannt

Isidor Victor 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

22.11.1894

11.11.1941 nach Minsk

unbekannt

 

 

 

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Stolperstein Hebelstrasse 13 Isidor Viktor © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main
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Stolperstein Hebelstrasse 13 Irma Viktor © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

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Stolperstein Hebelstrasse 13 Moritz Viktor © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

 

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Stolperstein Hebelstrasse 13 Kurt Viktor © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

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