Plaut, Berta, Egele und Martin

Plaut, Berta, Egele und Martin

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Stolperstein-Biographien im Nordend

Plaut, Berta, Egele und Martin

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Plaut, Julius © aus: Das Philanthropin zu Frankfurt am Main. Dokumente und Erinnerungen. Frankfurt 1964, Foto: keine Angaben

 

Berta Plaut aus Poppenheim/Mittelfranken war mit ihrem Mann Dr. Julius Plaut, geb. 05.09.1891 in Schmalkalden, am 07.06.1934 in den Mittelweg 12/Parterre eingezogen. Berta Plaut wohnte zuvor in Nürnberg, Julius Plaut bereits seit 01.03.1926 im Mittelweg 4/Parterre. Sie hatten am 02.05.1934 in Frankfurt geheiratet. Hier wurden die beiden Kinder Martin und Evelyn geboren.

 

Julius Plaut lebte seit 1919 in Frankfurt und war seit 1921 Studienrat für Englisch und Französisch am Philanthropin. Er konnte am 26.07.1939 nach Valparaiso in Chile ins Exil flüchten. Über seine Bemühungen, die Familie aus Deutschland herauszuholen, ist nichts bekannt. In Santiago de Chile wurde er Professor für Philologie. 1950 erhielt er vom Internationalen Roten Kreuz die Nachricht, dass seine Frau und Kinder wahrscheinlich deportiert worden seien, über das Ziel und ihren Tod jedoch nichts bekannt sei. Für seine beiden Kinder stellte Julius Plaut - der Zeitpunkt ist nicht ermittelbar - bei der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem Anträge „auf Verewigung der Namen unserer Märtyrer“.

Berta Plaut, geb. Schimmel

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

28.05.1906

1942 unbekannt

unbekannt

Egele Plaut

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

10.11.1938

1942 unbekannt

unbekannt

Martin Plaut

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

10.02.1935

1942 unbekannt

unbekannt

 

Quelle

HHStA 518/25340


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