Veith, Karoline

Veith, Karoline

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Stolperstein-Biographien im Nordend

Veith, Karoline

Karoline Veith wurde in Ober-Wöllstadt/Wetterau geboren und wohnte in Frankfurt in der Rotlintstraße 70. Sie arbeitete als Putzfrau. Ihr Vater, der Zimmermann Philipp Franz Veith, war katholisch, ihre Mutter Karoline Veith, geb. Fenster, evangelisch. Karoline war das fünfte von acht Kindern und wurde katholisch getauft. Ihre beiden ältesten Geschwister (geb. 1874) starben vor ihrer Geburt. Drei weitere Schwestern starben zwischen ihrem 4. und 6. Lebensjahr. Als Karoline elf Jahre alt war, starb auch der Vater. Es blieb die Mutter mit drei Töchtern.

 

Wann Karoline Veith Zeugin Jehovas wurde und wann sie nach Frankfurt zog, ist unbekannt. Am 26. Mai 1938 wurde sie in ihrer Wohnung verhaftet und in Schutzhaft genommen. Am 1. August 1938 verschleppte man sie ins KZ Lichtenburg, dort bekam sie die Häftlingsnummer 923. Im Mai 1939 kam sie zuerst nach Ravensbrück und von dort am 13. Juni 1942 in die „Euthanasie“-Anstalt Bernburg.

 

Der Stolperstein wurde initiiert von den Zeugen Jehovas, Frankfurt.

Karoline Veith 

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

17.06.1882

Verhaftung: Mai 1936, August 1938 KZ Lichtenburg, Ravensbrück, Bernburg

13.06.1942

 
 

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Stolperstein Rotlintstraße 70 Karoline Veith © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main

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