Westend – Stadt Frankfurt am Main

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Westend

Brunnenanlage mit dem bronzenen Frauenakt ‚Am Wasser' von Fritz Klimsch vor dem IG-Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität, (c) Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer
Brunnenanlage vor dem IG-Farben-Haus auf dem Campus Westend © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer

Wohlhabende Frankfurter bauten sich hier Mitte des 19. Jahrhunderts großzügige Domizile. Opulente Gründerzeitfassaden prägen das Straßenbild und gut gekleidete Geschäftsleute bevölkern werktags den Stadtteil. Das Westend zu Füßen der Bankentürme gehört immer noch zu den besseren Adressen Frankfurts – und steht für Lebensqualität und viel Grün. Im Grüneburgpark, mit 29 Hektar der drittgrößte Park der Stadt, befindet sich nicht nur der Koreanische Garten. Im Sommer kommen hierher jeden Abend hunderte Besucher zum Open Air-Theater. Gleich nebenan gibt es zwei weitere „grüne Perlen“ Frankfurts: der Botanische Garten mit über 5.000 Arten von Freilandpflanzen und der Palmengarten mit seinen verschiedensten thematischen Gärten und großen Gewächshäusern.

Bildung wird im Westend groß geschrieben, nicht nur durch Angebote im Botanischen Garten und im Palmengarten. Die Johann Wolfgang Goethe-Universität hat sich auf dem Gelände des Poelzig-Baus (früheres I.G.-Farben-Haus) den sicher schönsten Hochschulcampus Hessens gebaut, ihr Gründungsstandort auf dem Campus Bockenheim wird dagegen künftig nicht mehr genutzt. Das führt unweigerlich zum Thema Stadtteilgrenzen, denn auch das bekannte Senckenbergmuseum mit den gewaltigen Dinosaurier-Plastiken vor der Haustür gehört zum Westend. Das Museum besitzt eine der wichtigsten naturkundlichen Sammlungen Europas, viele Exponate sind einzigartig. Und auch der Messeturm, 257 Meter hoch und 1997 das höchste Bürohaus Europas, gehört zum Westend.