Sindlingen– Stadt Frankfurt am Main

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Sindlingen

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Sindlingen © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stephanie Agethen, Germany

Sindlingen ist Frankfurts südwestlichster und mit 88 Metern über dem Meeresspiegel auch sein tiefstgelegener Stadtteil. Und er ist im Westen der kleinste Stadtteil - mit einem doppelten Gesicht. Denn Sindlingen ist geteilt durch die Bahnstrecke Frankfurt-Wiesbaden. Im Norden entstanden nach und nach Neubausiedlungen, allen voran die Ferdinand-Hofmann-Siedlung, mit deren Bau 1920 begonnen wurde. Im Süden der Bahnlinie befindet sich der über 1.200 Jahre alte Sindlinger Ortskern. Um die 150 Gebäude sind denkmalgeschützt. Im historischen Zehnthof befindet sich heute eine Altenwohnanlage, auch der traditionsreiche ehemalige Gasthof „Zum Adler“ ist hier. Der „Ranzenbrunnen“ wurde aus Höchst zurückgeholt und spielt nun auf dem „Ranzenplatz“ mit Sindlinger Wasser.

Sindlingen und seine Bewohner waren und sind eng mit der ehemaligen Hoechst AG verquickt. Der Stadtteil grenzt direkt an das Gelände des heutigen Industrieparks Höchst. Straßennamen wie Hoechster Farbenstraße und Feierabendweg dokumentieren diese Abhängigkeit noch heute. Im Meisterpark hat einer der Gründer der Farbenwerke Höchst seine schlossähnliche Villa Meister im Stil des Neobarocks direkt an den Main errichtet. Und eine der zwei Sindlinger Mainbrücken, die 1972 erbaute Werksbrücke West, dient dem Industriepark Höchst als werksinterne Straßen- und Eisenbahnbrücke.

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© Stadt Frankfurt am Main

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