Unterliederbach – Stadt Frankfurt am Main

Unterliederbach – Stadt Frankfurt am Main

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Stadtteile

Unterliederbach

Mau_Unterliederbach_Mehrfamilienhäuser_Neubaugebiet_Hortensienring
Mau_Unterliederbach_Mehrfamilienhäuser_Neubaugebiet_Hortensienring © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer

Die Jahrhunderthalle, die Fraport Arena und das Silobad  - vor allem durch diese Anziehungsmagneten ist der Stadtteil bekannt. In der Jahrhunderthalle mit ihrem markanten weißen Kuppeldach treten seit 1963 nationale und internationale Stars auf, in der Fraport Arena - bis 2011 Ballsporthalle Frankfurt am Main - wird unter anderem Handball und Basketball auf Bundesliga-Niveau gespielt und das Silobad ist Frankfurts ältestes beheiztes Freibad. Mit dem Nachbarstadtteil Höchst war und ist Unterliederbach eng verbunden. Beide bilden auch heute noch eine sichtbare bauliche Einheit. Am 1. April 1917 wurde Unterliederbach zur damaligen Kreisstadt Höchst am Main eingemeindet und wurde 1928 – genauso wie Höchst - zu einem Frankfurter Stadtteil. Damals gab es bereits die Arbeitersiedlungen Heimchen und Engelsruhe, in denen die Arbeiter der damaligen Farbwerke Hoechst wohnten.

Namensgebend ist der Liederbach, der mitten durch den Stadtteil fließt und am alten Ortskern vorbeiführt. Hier im historischen Zentrum zeigt sich Unterliederbach von seiner dörflichen Seite. Alte Fachwerkhäuser und eine sehenswerte barocke Dorfkirche weisen auf die lange Vergangenheit hin. Denn der Ort soll bereits um 550 gegründet worden sein und wurde zum ersten Mal um 800 in einer Schenkung an die Grafen von Nürings als Liderbach oder Leoderbach erwähnt. Als architektonischen Kontrast ist die fast ein Kilometer lange Hochhäuserfront am Cheruskerweg direkt an der A 66 zu sehen. Diese soll seit Anfang der Siebziger Jahre als Lärmschutz dienen.