Nied – Stadt Frankfurt am Main

Nied – Stadt Frankfurt am Main

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Nidda in Nied
Nidda in Nied © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer

Eingebettet im Mündungsdreieck von Main und Nidda war Nied schon zu römischer Zeit von Bedeutung, weil es hier eine Ziegelei und eine Brücke über den kleinen Fluss gab. Diese Brücke stellte auch später ein zentrales Verbindungsstück der Handelsstraße zwischen Mainz und der freien Reichsstadt Frankfurt dar. Trotz des Durchgangsverkehrs blieb der Ort selbst lange ein beschauliches Fischer- und Bauerndorf. Mit dem Anschluss an das Bahnnetz 1879 begann dann die boomartige Entwicklung. 1918 ging das Dampflok-Ausbesserungswerk mit 500 Arbeitsplätzen in der Oeserstraße in Betrieb, das am Ende des 2. Weltkrieges 2.000 Beschäftigte zählte. Das Werk ist längst geschlossen, geblieben ist die bis heute sehr sehenswerte und denkmalgeschützte Eisenbahnersiedlung.

Nicht nur durch seine direkte Lage am Main wird Naherholung im Grünen groß geschrieben. Beim Spaziergehen im Niedwald ist einiges zu entdecken, unter anderem die Reste einer römischen Raststation (Mansio) und ein sprudelnder Mineralbrunnen, der Selzerbrunnen. Weiter nördlich gelangt man direkt ans Ufer der romantisch wirkenden Nidda-Altarme. Besonderes Highlight bei jedem Besuch: die Stromschnellen, die durch die Renaturierung entstanden sind. 

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