Eschersheim – Stadt Frankfurt am Main

Eschersheim – Stadt Frankfurt am Main

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Stadtteile

Eschersheim

Blick von der Nidda nach Eschersheim
Blick von der Nidda nach Eschersheim © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Karola Neder

Der Stadtteil gehört zu den 13 Landgemeinden, die am 1. April 1910 nach Frankfurt eingemeindet wurden. Noch heute kann man sich gut vorstellen, wie ruhig und beschaulich das Dorfleben gewesen sein muss. Mit Nidda-Aue, Grüngürtel und einem kleinen Park ist Eschersheim ein Stadtteil mit hoher Wohnqualität und besonders im Süden und Südwesten mit relativer Villendichte. Der Name hat offenbar wenig mit den Eschen am Nidda-Ufer zu tun, vielmehr mit einem fränkischen Abtshof, dessen Besitzer Ensco hieß und aus dessen Namen sich „Enciresheim“ entwickelte.

 

Nicht die Industrialisierung hat Urbanität nach Eschersheim gebracht, sondern die Hauptverkehrsbindungen, die von der Innenstadt in die Außenbezirke und ins Umland führen. So verläuft mitten durch den Stadtteil die Eschersheimer Landstraße, früher ein wichtiger Transportweg für die bis ins 20. Jahrhundert typischen Ziegeleien. Auf ihr entstand eine der Hauptstraßenbahnstrecken, aus der später die U-Bahnstrecke der Linien U1, U2, U3, U8 und U9 wurde. Im Norden des Stadtteils führt eine Bahnlinie Regionalzüge und S-Bahnen Richtung Bad Vilbel und weiter. Und direkt entlang der nördlichen Stadtteilgrenze befindet sich die Autobahn 661.

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