Riederwald – Stadt Frankfurt am Main

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Riederwald

Der Torbogen in der Schäfflestraße im Riederwald
Der Torbogen in der Schäfflestraße im Riederwald © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Nicole Brevoord

Der Stadtteil, der 1910 als Arbeitersiedlung gegründet wurde, liegt auf einem Teil einer Niederung, die zwischen dem Main und einem eiszeitlichen, später versumpften Seitenarm des Mains angeschwemmt wurde. Der namensgebende, 33 Hektar große Riederwald mit dem gleichnamigen Licht- und Luftbad ist daher der Rest des dort entstandenen Auenwaldes.

Die drei Bauabschnitte der zwanzigjährigen Bauzeit der Siedlung sind heute noch in der Architektur erkennbar. Während im Osten zweigeschossige Doppelhausgruppen mit hohen Mansardendächern im klassischen Heimatstil gebaut wurden, ist der Westen vom „Neuen Bauen“ geprägt. Hier stehen Flachdachhäuser mit modernen Gestaltungselementen an Fenstern und Balkonen. Zudem weht ein Hauch von Expressionismus durch den Riederwald. Auch fällt auf, dass Straßennamen nach Vertretern der Arbeiter- und Genossenschaftsbewegung benannt sind (z.B. Raiffeisenstraße, Lassallestraße) und damit auf den Ursprung als Arbeitersiedlung hinweisen. Heute ist der Stadtteil am Feuchtbiotop Riederbruch auch durch die Frankfurter Eintracht bekannt, da sich hier das Jugendleistungszentrum befindet.