Dornbusch – Stadt Frankfurt am Main

Dornbusch – Stadt Frankfurt am Main

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Dornbusch

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Dornbusch © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Karola Neder

Kaum vorstellbar, dass diese Gegend noch bis zur Jahrhundertwende im wahrsten Sinne des Wortes weitgehend aus Dornbüschen bestand. Mit der Ausdehnung Frankfurts nach Norden wurde unter Bürgermeister Franz Adickes (Amtszeit 1890 bis 1912) die Eschersheimer Landstraße und ihre Umgebung nach und nach besiedelt. Offiziell gibt es Dornbusch erst seit 1946, als Teile von Ginnheim und Eckenheim diesen neuen Stadtteil bildeten. Mit seinen schönen Gründerzeithäusern, dem sogenannten Dichterviertel, westlich der Eschersheimer Landstraße und dem Bertramsviertel südlich des Marbachwegs war Dornbusch schon damals eine bevorzugte Wohngegend für Frankfurter Prominente.

Überregional bekannt ist der Stadtteil vor allem durch das Funkhaus des Hessischen Rundfunks an der Bertramswiese (obwohl das Funkhaus selbst streng genommen noch zum Nordend gehört). Mit dem „Haus Dornbusch“ stand hier einmal Hessens erstes Bürgerhaus. Beinahe wäre der Bundestag in den historischen Rundbau gezogen - wäre Frankfurt Bundeshauptstadt geworden.

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