Goethe-Preis

Goethe-Preis

Preise und Ehrungen

Goethe-Preis

Urkunde zum Goethe-Preis © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn

Der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der im Jahre 1927 gestiftet worden ist, sollte ursprünglich jährlich zur Feier der Geburtstages Goethes, am 28. August, verliehen werden. Der Magistrat entscheidet auf Vorschlag des Kuratoriums, das sich aus Magistratsmitgliedern und bedeutenden Persönlichkeiten der Wissenschaft zusammensetzt, über die Vergabe des Preises, der seit 1952 alle drei Jahre durch den Oberbürgermeister in der Paulskirche verliehen wird. Der mit 50.000 € dotierte Goethe-Preis wird an Personen verliehen, deren schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig ist. Zu den berühmtesten Preisträgern gehören Albert Schweitzer, Thomas Mann oder Hermann Hesse.

Laut Satzung besteht das neunköpfige Kuratorium des Goethe-Preises aus sechs ständigen und drei weiteren, nicht-ständigen Mitgliedern, die je Preisverleihung einmalig durch die ständigen Kuratoriumsmitglieder benannt werden. Die ständigen Mitglieder selbst werden über ihr entsprechendes Amt bestimmt:

der/die Oberbürgermeister/in der Stadt Frankfurt am Main als Vorsitzende/n
der/die Vorsteher/in der Stadtverordnetenversammlung
der/die Kulturdezernent/in der Stadt Frankfurt
der/die Direktor/in des Freien Deutschen Hochstifts
der/die Kultusminister/in des Landes Hessen
der/die amtierende Präsident/in der Goethe-Universität

 

Weitere Informationen finden Sie in der Ehrungsordnung der Stadt Frankfurt am Main (pdf , 127KB)Download Link

inhalte teilen

Preisträger*innen

2023 die Schriftstellerin Barbara Honigmann
2020 der Schriftsteller Dževad Karahasan
2017 die Theaterintendantin und Regisseurin Ariane Mnouchkine
2014 der Schriftsteller und Literaturkritiker Prof. Dr. Peter von Matt
2011 der Dichter Ali Ahmad Said Esber - Adonis
2008 die Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin Pina Bausch
2005 der Schriftsteller Amos Oz
2002 der Schriftsteller und Literaturkritiker Prof. Dr. h.c. mult. Marcel Reich-Ranicki
1999 der Schriftsteller Siegfried Lenz
1997 der Komponist und Dirigent Professor Hans Zender
1994 der Kunsthistoriker Sir Ernst Gombrich
1991 die Lyrikerin Wislawa Szymborska
1988 der Regisseur Peter Stein
1985 der Historiker Prof. Dr. Dr. phil. h.c. Golo Mann
1982 der Schriftsteller Ernst Jünger
1979 der Soziologe und Publizist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Raymond Aron
1976 der Filmregisseur Ingmar Bergmann
1973 der Schriftsteller Arno Schmidt
1970 der Philosoph, Literaturwissenschaftler und Humanist Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Lukács
1967 der Wissenschaftler und Politiker Carlo Schmid
1964 der Schriftsteller und Journalist Benno Reifenberg
1961 der Architekt Walter Gropius
1960 der Schriftsteller Ernst Beutler
1958 der Naturforscher und Philosoph Prof. Dr. Carl Friedrich von Weizsäcker
1955 die Dichterin Anette Kolb
1952 der Dichter Carl Zuckmayer
1949 der Dichter Thomas Mann
1948 der Dichter Fritz von Unruh
1947 der Philosoph Karl Jaspers
1946 der Dichter Hermann Hesse
1945 der Physiker Max Planck
1942 der Mediziner Richard Kuhn
1941 der Dichter Wilhelm Schäfer
1940 die Dichterin Agnes Miegel
1939 der Chemiker Carl Bosch
1938 der Arzt und Dichter Hans Carossa
1937 der Dichter und Philosoph Guido Kolbenheyer
1936 der Bildhauer Georg Kolbe
1935 der Schriftsteller Hermann Stegemann
1934 der Musiker Hans Pfitzner
1933 der Dichter Hermann Sehr
1932 der Dichter Gerhart Hauptmann
1931 die Dichterin Ricarda Huch
1930 der Psychoanalytiker Sigmund Freud
1929 der Philosoph Leopold Ziegler
1928 der Arzt und Philosoph Albert Schweitzer
1927 der Dichter Stefan George