Mainova Frankfurt Marathon

Mainova Frankfurt Marathon

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Sportveranstaltungen

Mainova Frankfurt Marathon

Am 31.10.2021

Die Schnellsten rennen nach gut 2 Stunden ins Ziel. Andere brauchen über 5 Stunden für die 40,195 Kilometer - und haben auch gewonnen: die Strecke geschafft! Umjubelter Zieleinlauf über den roten Teppich in die Festhalle hinein - für alle! Wieder am 31.10.2021.

Mainova Frankfurt Marathon 2019, Start
Mainova Frankfurt Marathon 2019, Start © Mainova Frankfurt Marathon, Foto: Mainova Frankfurt Marathon

Frankfurter Stadt-Marathon: Tradition, Trendsport und großes Fest

Zigtausende auf den Beinen am Marathonwochenende: Über zwanzigtausend Läuferinnen und Läufer, angefeuert von hunderttausenden von Marathon-Fans, die an der Strecke für Stimmung sorgen und die sportlichen Höchstleistungen als Zuschauer genießen.

 

Aufgrund der Corona-Krise konnte 2020 der Marathon nur virtuell stattfinden, mit Teilnehmenden aus aller Welt. Mehr als 4.500 Laufbegeisterte starteten zur normalen Marathonstartzeit, am 25.10.2020 um 10 Uhr - aber jede und jeder für sich auf einer selbst gewählten Strecke.

 

Der nächste Mainova Frankfurt Marathon findet am 31.10.2021 statt.

Die Vorbereitungen dafür sind schon angelaufen. Wenn im nächsten Herbst der Startschuss für die 39. Auflage ertönt, werden wieder Tausende Spitzen- und Breitensportler unter dem Jubel der Zuschauer den spektakulären Einlauf in die Festhalle genießen können.


Namenssponsor ist die Mainova AG. Diese Partnerschaft startete 2016 und wurde 2019 um weitere fünf Jahre bis 2024 verlängert. Präsentierte Hessens größter Energieversorger früher als Hauptförderer die Kinder- und Jugendwettbewerbe „Struwwelpeter-Lauf" und „Mini-Marathon", so konzentriert sich der regionale Energiedienstleister nunmehr seit 2016 auf das Hauptrennen über 42,195 Kilometer. Den Nachwuchsläufen bleibt Mainova aber partnerschaftlich verbunden.

Struwwelpeter-Lauf powered by Mainova, 2015
Struwwelpeter-Lauf powered by Mainova, 2015 © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Joachim Storch

Kinder und Jugendliche erhalten am Marathon-Wochenende traditionell ihre ganz eigene Bühne: Beim Struwwelpeter-Lauf powered by Schneider Electric (420 m) und beim Schneider Electric Mini-Marathon (4,2 km) geben Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 16 Jahren alles, um wie die Großen die einmalige Gänsehautatmosphäre des Zieleinlaufs in die Frankfurter Festhalle zu erleben.

Größtes "Straßenfest" des Jahres

 

Nach dem Startschuss vor dem Messeturm sind traditionell nicht nur die Läuferinnen und Läufer in Bewegung: Rund 2.000 Helferinnen und Helfer und viele Frankfurter Vereine wirken mit bei den vielen Streckenfesten und Versorgungsposten!

 

DJ Hot Spots, Rahmenprogramm mit Moderatoren und Videowände mit Live-Übertragung, dazu vielfältige Bewirtung, sorgen für Kurzweil und Stimmung an der Strecke.

 

Einmaliges Kennzeichen des Frankfurter Marathons ist der Zieleinlauf auf rotem Teppich in die Festhalle hinein, wo den Finishern von tausenden Fans bei Discoatmosphäre ein rauschender Empfang bereitet wird.

Mainova Frankfurt Marathon, Zieleinlauf in der Festhalle
Mainova Frankfurt Marathon, Zieleinlauf in der Festhalle © Norbert Wilhelmi, Foto: Norbert Wilhelmi

Weitere Informationen bietet  Mainova Frankfurt MarathonExternal Link

Ein kurzer Blick in die Geschichte des Frankfurter Stadtmarathons:


16 Unentwegte waren am Start in Frankfurt am Main am 17. Oktober 1948 beim ersten deutschen Nachkriegsmarathon. Not bestimmte damals den Alltag. Der Frankfurter Journalist Richard Kirn antwortete im März 1947 auf die Frage, warum der Sport ausgerechnet in den Hungerjahren von 1945 bis 1948 eine Blütezeit erlebte: „Noch leben wir in Wüsten. Zu den Oasen gehört der Sport.“

 

Start und Ziel des ersten Nachkriegsmarathons lagen am Bornheimer Hang. Der Gewinner Wilhelm Borns vom Frankfurter Fußballsportverein (FSV), 1946 Deutscher Meister über zwanzig Kilometer, brauchte 2:49:40 Stunden (handgestoppt!).

Plakat für den Marathon 1981
Plakat für den Marathon 1981 © OSC Hoechst e.V., Foto: keine Angabe

Am 17. Mai 1981 war die "zweite Frankfurter Marathon-Premiere": Der „1. Internationale Stadt-Marathon Hoechst-Frankfurt“. Mitglieder des Olympischen Sportclubs (OSC) Hoechst hatten die Idee für einen Marathon mitten in der Großstadt von Stockholm übernommen.

 

Nach einem Organisationsmarathon sondergleichen schickte der legendäre Langstreckenläufer und Olympiasieger, Emil Zatopek, über 3.000 Läufer aus dreißig Ländern auf die gut 42 Kilometer von Höchst in Richtung Innenstadt und retour. Es gewann der Schwede Kjell-Erik Stahl in 2:13:30 Stunden.

 

Der Hoechst-Marathon wurde in den folgenden Jahren zu einem Highlight im Frankfurter Sportkalender. 1985 integrierte der Deutsche Leichtathletik-Verband die nationalen Titelkämpfe in den Marathon am Main. Herbert Steffny gewann das Rennen 1985 und wurde auch 1989 und 1991 Sieger des Frankfurter Stadtmarathons.

 

Nur einmal seit 1981, im Jahr 1986, musste der Frankfurt Marathon ausfallen. Seit 1987 veranstaltete die Stadt Frankfurt das Großereignis, seit 2009 ist die Frankfurter Sportagentur motion events in die Veranstalterrolle getreten. Start und Ziel des Frankfurter Stadtmarathons wurden von Höchst an den Messeturm, der Termin vom Mai in den Oktober verlegt.

Marathon-Eliteläufer vor der Skyline
Marathon-Eliteläufer vor der Skyline © Mainova Frankfurt Marathon, Foto: keine Angabe

Mehr als zwanzigtausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen Jahr für Jahr auf die Strecke, angeführt von Weltklasseläufern, die den Streckenrekord 2009 auf 2:06:14 Stunden gebracht und 2010 und 2011 weiter verbessert haben. Der nur um 4 Sekunden verfehlte Weltrekord des Siegers 2011, Wilson Kipsang aus Kenia (2:03:42), hat die Qualität der Strecke erneut eindrucksvoll bestätigt.

2015 hat Arne Gabius auf eben dieser Strecke den deutschen Rekord, im Jahr 1988 aufgestellt von Jörg Peter (2:08:47), endlich geknackt und den Marathon in 2:08:33 Stunden gelaufen.

 

Besonderen Zuspruch findet jedes Jahr der Staffel-Marathon, der es Hobbyläufern ermöglicht, echte Marathon-Atmosphäre zu schnuppern, ohne die volle Distanz bewältigen zu müssen. Jeder der vier Staffel-Marathonis läuft dabei jeweils einen fünf bis fünfzehn Kilometer langen Teil der Gesamtstrecke.

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