Dialogmuseum

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Museen im Überblick

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Eingang zur Ausstellung "Dialog im Dunkeln" im Dialogmuseum mit verschiedenen Personen, die Blindenstöcke in der Hand halten
Dialogmuseum © Dialogmuseum, Foto: Dialogmuseum

Nichts gibt es zu sehen in der Ausstellung des Dialogmuseums. Dafür entdecken die Besucher beim „Dialog im Dunkeln“ das Unsichtbare. In Erlebnisräumen erfahren sie die Welt aus der Perspektive der Nicht-Sehenden, geleitet von den blinden Mitarbeitern des Dunkelteams. Die Umgebung bekommt eine neue Qualität – verwirrt, beeindruckt und nachdenklich lernen die Sehenden neu sehen. Das Dialogmuseum räumt auf mit der negativen Besetzung von Blindheit, die gleich gesetzt wird mit Ignoranz und Orientierungslosigkeit.

 

In den Workshops des Museums kommen die Besucher mit blinden und behinderten Menschen auf unverkrampfte Weise ins Gespräch über die Themen Blindheit, Behinderung und soziale Diskriminierung. Firmen erfahren durch "Dialog im Dunkeln" unter Anleitung geschulter Trainer die neuartige Begegnung mit sich selbst und im Team als Bereicherung für Teambildung und Innovationskraft. Die Idee, Blindheit zu simulieren, hatte Andreas Heinecke bereits 1989 in Frankfurt. Sein Ausstellungskonzept "Dialog im Dunkeln" als Perspektivenwechsel zwischen Menschen mit und ohne Behinderung tourt seitdem erfolgreich durch viele Länder Europas, Asiens und Amerikas. Das Dialogmuseum in Frankfurt öffnete unter der Leitung der Mitgründerin Klara Kletzka seine Pforten im November 2005.

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