Ehemaliges Gestapo-Hauptquartier

Ehemaliges Gestapo-Hauptquartier

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Orte erzählen Geschichte

Ehemaliges Gestapo-Hauptquartier

Villa mit wechselvoller Vergangenheit

Ehemaliges Gestapo-Hauptquartier in der Lindenstraße
Ehemaliges Gestapo-Hauptquartier in der Lindenstraße © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Gabriele Wibelitz
Was genau in den Kellern des Hauses Lindenstraße 27 in den Jahren 1940 bis 1945 geschah, darüber gibt es keine Dokumente. Dort befand sich die Frankfurter Zentrale der Gestapo, in der verhört, gefoltert und getötet wurde. Die Praxis der geheimen Staatspolizei ist bisher weitgehend unerforscht, denn die Gestapo vernichtete alle Spuren ihrer Taten. Der Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff etwa wurde als Mitglied der damaligen „Swing-Jugend“ in der Lindenstraße interniert.

Sitz des Frankfurter Oberbürgermeisters

Die Gründerzeitvilla in der Lindenstraße hat eine bewegte Geschichte. 1896/97 gebaut, war sie ursprünglich ein Damenstift der alten Frankfurter Familien. 1940 nahm sie die Gestapo widerrechtlich in Besitz. Nach dem Krieg hatte hier kurzfristig der Frankfurter Oberbürgermeister seinen Sitz, bis die Villa 1950 wieder an die Cronstett-Hynspergische Evangelische Stiftung zurückgegeben wurde.

 

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Westend

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Lindenstraße 27
60325 Frankfurt am Main