Babel

Babel

Belletristik

Babel

von Rebecca F. Kuang

Wir empfehlen IM SEPTEMBER © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Magdalena Kaluza

Babel – ein durchdachter, sprachgewaltiger Fantasy-Epos

Lena Kaluza aus der Stadtteilbibliothek Dornbusch empfiehlt: Der Waisenjunge Robin Swift kann es kaum glauben, dass er am Königlichen Institut für Übersetzung an der Oxford-Universität – genannt Babel – studieren darf. Jahre zuvor wurde er von dem geheimnisvollen Professor Lovell von dem chinesischen Kanton nach London gebracht und fortan ausgiebig in alten Sprachen unterrichtet. Nun ist Robin an seinem Ziel angekommen. Doch ist Babel tatsächlich das erhoffte Paradies? Zusammen mit seinen Freund*innen kommt Robin dahinter, dass hinter den glänzenden Fassaden von Babel Machenschaften stattfinden, die er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Denn das Institut nutzt seine Macht und Magie im Verborgenen aus um die Länder der Welt nach und nach zu kolonialisieren. Babel spielt in einer Parallelwelt mit einer subtilen Prise Magie– durch die zentralen Motive des Romans, der Gewalt des Kolonialismus, des Einsatzes der Widerstandsgruppen und dem Kampf gegen Rassismus lassen jedoch die Grenzen zwischen der erdachten und der realen Welt verschwimmen.
Rebecca F. Kuang ist eine amerikanische Bestseller-Autorin, deren Werke – unter anderem auf Social Media Kanälen – sehr gefeiert werden.


>> Für Babel muss man sich Zeit nehmen. 700 Seiten gefüllt mit detailverliebten Erläuterungen und ergänzende Fußnoten lesen sich nicht nebenher. Dennoch wirkt Babel schon nach den ersten Seiten wie ein Sog und entführt in ein Lese-Abenteuer, welches sich lohnt und noch lange nachklingt. 



Rebecca F. Kuang:
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Eichborn


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