Struwwelpeter

Struwwelpeter

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Komische Kunst

Struwwelpeter-Baum

Dieser Baum ist unverwechselbar.

Zwei Kugeln an der richtigen Stelle verwandeln einen Baum unverkennbar in einen Struwwelpeter. Die geniale Idee hatte F. K. Waechter, der sich schön öfter mit der bekannten Frankfurter Kinderbuchfigur beschäftigt hatte.

Struwwelpeterbaum von F. K. Waechter
Struwwelpeterbaum von F. K. Waechter © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Stefan Cop

Der Struwwelpeter-Baum

Struwwelpeter erhält Friseurbesuch
Struwwelpeter erhält Friseurbesuch © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Ingrid Wentzell

 

Das zweite Objekt von F.K. Waechter steht seit Juni 2006 in den Schwanheimer Wiesen. Es ist eine Kopfweide, die eine erstaunliche Verwandlung in eine Struwwelpeter-Baum erfahren hat. Das Besondere: in der Dämmerung beginnen die Augen zu leuchten; das hält eine Weile an.

 

1970 zeichnete Waechter erstmals seinen "Antistruwwelpeter". Dessen Vorgänger und somit der allererste StruwwelpeterExternal Link - das Original - stammt von dem Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann. Das Buch veröffentlichte er erstmals im Jahr 1844, eine Übersetzung ins Englische fertigte Mark Twain an.

 

Bitte nicht wundern: Alle paar Jahre schaut im Winter der Friseur vorbei und beraubt den Struwwelpeter seiner so wichtigen Haarpracht. Das muss sein um ihn langfristig zu erhalten - die "Haare" werden sonst zu schwer. Doch keine Sorge: sie wachsen immer schnell nach! Wer genau hinsieht, sieht schon den Nachwuchs am Wegesrand wachsen (seit Frühjahr 2020). Allesamt echte "Kopfgeburten" des Struwwelpeters. Sie sind aus Stecklingen der Äste gezogen, die beim letzten Frisörbesuch abgesägt wurden.

 

Komische Kunst im GrünGürtel

Struwwelpeter im Schnee
Struwwelpeter im Schnee © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Umweltamt

 

Der Struwwelpeter-Baum ist eins von sieben Objekten an Bäumen, die der Zeichner, Karikaturist und Autor F. K. Waechter entwarf. Monsterspecht, Eichhörnchenkönig und Pinkelbaum sind einige davon. Diese und 13 weitere Ideen schenke er 2005 der Stadt Frankfurt am Main exklusiv für die Umsetzung im Frankfurter GrünGürtel.

 

Sie waren auch der Beginn des langfristigen Projekts Komische Kunst im GrünGürtel, das die Projektgruppe GrünGürtel zusammen mit dem Museum für Komische Kunst ausführt. Alle Werke stehen am oder sehr nah am GrünGürtel-Rundwanderweg. Zum Projekt erschien die Broschüre Monsterspecht und Dicke Raupe. Finanziert wurden viele der komischen Kunstwerke vom Regionalpark RheinMain. 

SERVICE

STRUWWELPETER-BAUM

 

Größe: etwa 10 Quadratmeter
Eingerichtet: 2006
Gastronomie: in Alt Schwanheim, etwa 1,5 km Fußweg
WC:  nicht vorhanden
Barrierefrei:  ja, das Objekt ist über den Wiesenweg zu erreichen, die Oberfläche ist feinkiesig
Öffnungszeiten: immer zugänglich
Eintritt: kostenfrei

 

Schutz:  Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, Landschaftsschutzgebiet
Broschüre: Monsterspecht und Dicke Raupe
Kontakt: Umweltamt

 

Lage: im Frankfurter GrünGürtel, Schwanheimer Wiesen, mittlerer Wiesenweg (geht am Waldspielpark von der Schwanheimer Bahnstraße Richtung Höchst ab)
ÖPNV: Straßenbahn 12 bis Endhaltestelle „Rheinlandstraße“, dann die Schwanheimer Bahnstraße gehen und hinter dem Waldspielpark rechts abbiegen. Dem Weg geradeaus folgen bis zum Struwwelpeter-Baum (etwa 1,5 km)
Parken: am Waldspielpark Schwanheim



Zu 30 Ausflugsziele im Frankfurter GrünGürtel.

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