GrünGürtel-Rundwanderweg

GrünGürtel-Rundwanderweg

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Wege

GrünGürtel-Rundwanderweg

Einmal im Grünen um die Skyline herum wandern

Der etwa 68 Kilometer lange Rundweg verläuft – immer im GrünGürtel – einmal um den Kern von Frankfurt herum. Entlang der Nidda, durch den Stadtwald und über den Berger Rücken führen weiße Wegweiser. Unterwegs blitzt immer wieder die Skyline der Stadt auf und erstaunlich viel Natur überrascht die Wanderfans.

Baum mit Wegweiser Rundwanderweg
Baum mit Wegweiser Rundwanderweg © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Stefan Cop

Der Rundweg

Die Strecke

Der GrünGürtel-Rundweg ist mit 68 Kilometern der längste Wanderweg in Frankfurt. Und er ist der grünste, denn er führt überwiegend im Grünen um Frankfurt herum. Das weite Niddatal wechselt sich ab mit dem geschlossenen Wald und der Hügellandschaft am Berger Rücken. Historische und moderne Parks, Streuobstwiesen, wilde Ecken, die Altstädte von Bergen und Höchst, Europäische Zentralbank und Gerbermühle, viele Felder, Wälder, Wiesen sowie eine kleine Dünenlandschaft liegen neben anderem entlang der Strecke. Über weite Strecken verläuft die Strecke auf naturnahen Wegen; nur ein Drittel ist asphaltiert. Steigungen gibt es am Berger Rücken und im Stadtwald. Die Etappen können individuell gestaltet werden und sind bequem mit dem ÖPNV zu erreichen.

 

Komische Kunst

Das gibt es nur in Frankfurt: Am Wegesrand stehen 15 Werke der Komischen Kunst und bringen die Wanderer zum Schmunzeln. Die Ideengeber sind allesamt Künstler der Neuen Frankfurter Schule, darunter Robert Gernhardt, Hans Traxler und F. K. Waechter. Wer möchte, kann sich auf dem ICH-Denkmal fotografieren lassen, das GrünGürtel-Tier streicheln oder am Pinkelbaum erschrecken.

 

Länge: 68 km

Start / Ziel: An jedem Punkt des Rundwegs

Landschaft: Abwechslungsreich; Felder, Wälder, Wiesen, Parks, Gartenanlagen, Flüsse, Weiher, alte Ortskerne, ein Weinberg und eine Düne

Wege: meist flach, Steigung am Berger Rücken, überwiegend Schotterwege, Teile der Trasse verlaufen zusammen mit dem Radrundweg.

Besonderheit: 9 Stempelstelen, 1 besonderer GrünGürtel-Tier-Anstecker

Broschüren: Der Rundwanderweg im Frankfurter GrünGürtel (Wanderpass), Die GrünGürtel-Freizeitkarte, Flockenblume und Sichelmöhre (Blüten in Mai/Juni am Berber Rücken)

Eingerichtet: 2003

 

Der Wanderpass

Handlich und informativ 

Ein guter Begleiter für den GrünGürtel Rundwanderweg ist der Wanderpass. Er informiert über die Tour und motiviert, die ganzen 68 Kilometer zu erwandern. Denn entlang des Weges stehen rund alle sieben Kilometer "Stempelstelen", mit denen der Fortschritt im persönlichen Wanderpass dokumentiert werden kann. Neun Eintragungen sind erforderlich. Wer seinen Wanderpass voll hat, kann sich jederzeit nicht nur als GrünGürtel-Kennerin oder GrünGürtel-Kenner ausweisen, sondern auch als jemand, der wirklich gut zu Fuß ist.  In dem Wanderpass wird der Rundwanderweg mit all seinen Attraktionen beschrieben. Außerdem sind wichtige Serviceinformationen wie Schutzhütten, Spielplätze, Gaststätten, WC eingetragen sowie natürlich alle Orte mit Komischer Kunst.

 

So geht es

  • Einen leeren Wanderpass besorgen (Umwelttelefon oder Bürgerberatung).
  • Den GrünGürtel-Rundwanderweg erwandern.
  • Dabei den Wanderpass an den entlang des Wanderweges aufgestellten neun Stempelstelen prägen. Mit dem vollen Wanderpass zur Bürgerberatung (in der neuen Altstadt: Hinter dem Lämmchen 6) gehen. Nur dort wird der Wanderpass anerkannt. Und als kleine Belohnung gibt es einen ganz besonderen Wanderanstecker.

Die Auszeichnung

Bester Wanderweg

In Frankfurt ist der GrünGürtel-Rundwanderweg schon lange sehr beliebt. Seine Einzigartigkeit und Qualität hat sogar eine Jury anerkannt: Das Wandermagazin kürte ihn 2014 zum besten Metropolen-Wanderweg in Deutschland!

 

Das Lob der Jury

"Der rund 66 Kilometer lange GrünGürtel-Wanderweg ist das Musterbeispiel für einen stadtnahen Wanderweg mit höchstem Unterhaltungswert", lobt Martin Sänger, Mitglied der Jury und Chefredakteur des Wandermagazins. Auf die Wanderer warten abwechslungsreiche Landschaften, die durch Wiesen, Weinberge, Streuobstwiesen, Flussauen, Sanddünen oder dichten Wald führen. Auch die Komische Kunst wie das Ich-Denkmal oder eine Fähre böten ein erstaunliches Erlebnispotential. Beeindruckend seien auch jene Punkte entlang des Weges, an denen sich die Natur einstiger zivilisatorischer Fesseln entledigen durfte, wie der alte Flugplatz oder die Nidda hinter dem Höchster Wehr – schreibt die Jury, zu der auch Deutschlands bekanntester Wanderer Manuel Andrack gehörte. "Traumhafte Sonnenaufgänge vom Lohrberg, sehenswerte Sonnenuntergänge von der Deutschherrnbrücke und der wundervolle Bohlenweg durch die Schwanheimer Dünen – das ist schon großes Kino", schwärmt Michael Sänger.

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