Wäldchestag

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Frankfurter Feste

Wäldchestag

Menschen auf dem Frankfurter Wäldchestag
Menschen auf dem Frankfurter Wäldchestag © #visitfrankfurt, Foto: Holger Ullmann

Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört es zur Frankfurter Tradition, dass die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag nach Pfingsten in den Stadtwald strömen, um ihren "Nationalfeiertag", den "Wäldchestag", zu feiern. Dieses Fest gibt es nur in Frankfurt. Bereits im Jahr 1792 fand dieses Ereignis statt. Es wurde erstmals in einem Schriftstück aus dem Jahr 1831 urkundlich erwähnt. Der eigentliche Ursprung des Wäldchestags ist bis heute nicht eindeutig belegt. Entweder war der jährliche Pfingstaustrieb des Viehs und das anschließende Waldpicknick der Knechte und Mägde der Anlass. Oder es waren die jährlichen Festumzüge der Handwerker, die mit einem fröhlichen Stelldichein im Stadtwald verbunden waren.

 

Auch heute noch findet der halboffizielle Feiertag regen Zuspruch bei Jung und Alt. Bis in die 90er Jahre hatten an diesem Tag sogar die Frankfurter Geschäfte nachmittags geschlossen. Der große Festplatz am Oberforsthaus bietet Unterhaltung für jeden Geschmack: vielseitige Erlebnisgastronomie mit gemütlichen Festzelten, Sommergärten und Imbissständen, traditionelle Kirmessangebote wie Spielbuden und Schießstände sowie auch modernes Entertainment mit Hightech-Fahrgeschäften und Bühnenshows.

 

Besucherinnen und Besucher können den Festplatz auch ohne Auto bequem erreichen, denn der öffentliche Nahverkehr bietet einen erweitertes Bahn- und Busfahrplan zum Wäldchestag an.

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