Saalfeld, Elisabeth

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Stolperstein-Biographien in Heddernheim

Saalfeld, Elisabeth

Elisabeth Saalfeld wurde in Dessau geboren und lebte mit ihrer verwitweten Mutter Hedwig Saalfeld und ihrer am 7. April 1896 geborenen Schwester Margarete seit April 1932 in der Römerstadt. Die Schwester meldete sich am 30. Juli 1933 ab und flüchtete nach Paris. Elisabeth Saalfeld und ihre Mutter verzogen am 6. April 1935 in die Hügelstraße 115, es war die letzte gemeinsame Adresse.

 

Elisabeth Saalfeld hat in den Jahren bis zu ihrer Deportation eine Reihe von Wohnadressen gehabt. Als Hausangestellte wohnte sie immer im Hause ihrer Arbeitgeber. Im Juli 1941 schrieb sie der Devisenstelle aus der Zeppelinallee 65, dass sie kein Vermögen besitze.  Am 20. September 1941 teilte ein Dr. Robert Rosenberg aus der Schumannstr. 36 der Devisenstelle mit, dass Elisabeth Saalfeld kein Vermögen besitze und nur über einen Gesamtbetrag von 210,00 RM verfügt.

 

Über die Mutter Hedwig und die Schwester Margarete liegen keine weiteren Erkenntnisse vor.

 

Der Stolperstein wurde initiiert von Christa Fischer und Gabi Kunhenn.

 

Elisabeth Saalfeld

Geburtsdatum:

Deportation:

Todesdatum:

30.1.1894

22.11.1941 Kaunas

25.11.1941

 

 

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Stolperstein Im Heidenfeld 18, Elisabeth Saalfeld © Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main, Foto: Keine Angabe

 

 

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