Abfallvermeidung

Abfallvermeidung

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Abfall und Müllentsorgung

Abfallvermeidung

Die Mülltrennung ist ein wichtiger Aspekt der Abfallentsorgung. Deutschland ist über die Grenzen bekannt für seine gründliche Sortierung, seien es nun Altpapier, Altglas, Verpackungen oder Flaschenkorken. Es ist aber auch kein Geheimnis, dass Deutschland dabei trotzdem den meisten Abfall in Europa produziert.

Obst- und Gemüsestand auf dem Bornheimer Wochenmarkt
Obst- und Gemüsestand auf dem Bornheimer Wochenmarkt © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefan Maurer

Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Abfälle zu vermeiden:

  • Nehmen Sie Korb, Rucksack oder Beutel mit zum Einkaufen. Für loses Obst bieten viele Geschäfte mittlerweile wiederverwendbare Stoffbeutel an. So können Sie sich auch hier die Plastiktüte sparen. Wenn Sie darüber hinaus in einem der Frankfurter Unverpackt-Läden einkaufen, können Sie bei fast allen Lebensmitteln und auch anderen Produkten die Verpackung einsparen.
  • Kaufen Sie Getränke in Mehrweg-Flaschen. Glasflaschen können bis zu 50 Mal benutzt werden. Wenn Sie zudem regionale Getränke wählen, um die Transportwege zu reduzieren, vermeiden Sie Abfall und sparen Energie. Oder trinken Sie stattdessen Leitungswasser. Unser Leitungswasser ist nach wie vor das am besten untersuchte Lebensmittel.
  • Defekte Elektrogeräte können repariert, ausrangierte Geräte können wiederverwendet werden. In Frankfurt existieren inzwischen zahlreiche Repair-Cafés, die für einen kleinen Obolus Elektrogeräte reparieren. Möchten Sie sich dennoch von einem Elektrogerät trennen, geben Sie dieses einfach am Wertstoffhof der FES GmbH ab mit dem Hinweis, dass das Gerät noch funktioniert. Diese Geräte können später im Secondhand-Kaufhaus Neufundland  erworben werden.
  • Große Mengen an Lebensmitteln wandern regelmäßig in den Abfall, weil zu viel gekauft wurde oder weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Statt verschweißtes Gemüse und Obst im Supermarkt zu kaufen, nutzen Sie doch einfach den Wochenmarkt in Ihrer Nähe. Hier können Sie regional und in der benötigten Menge einkaufen. Und falls dennoch Lebensmittel einmal nicht aufgebraucht werden können, bieten im Internet mehrere Portale ein sogenanntes „foodsharing“ an. Hier können Sie Abnehmer für Ihre Lebensmittel finden. Und sollte das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) eines Produktes überschritten sein, überprüfen Sie bitte, ob das Produkt eventuell doch noch genießbar ist. Das MHD ist eine Empfehlung des Herstellers und gibt keine Auskunft über die tatsächliche Güte des Lebensmittels.

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