Cannabis

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Projekte und Kampagnen

Cannabis - eine Pflanze mit vielen Facetten

 

 

Cannabis als Medizin - Fachtagung am 13. Mai in Frankfurt
Cannabis © RATOCA - Fotolia, Foto: ohne Angabe

 

Die Debatte um den „richtigen Weg“ im Umgang mit Cannabis ist in vollem Gange, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wir wollen diese Diskussion aufgreifen und eine sachliche Auseinandersetzung darüber führen. Dabei geht es auch um zwei Seiten eines Stoffes: als Medizin und zum Freizeitkonsum. 

 

Die Substanz

Verantwortlich für den Rausch beim Cannabiskonsum ist der Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC). Viele Konsumentinnen und Konsumenten erhoffen sich Entspannung, intensiveres Erleben und Unbefangenheit. Die Wirkung unterscheidet sich allerdings je nach Einnahmeform, Person, Menge und „Setting“.
Es ist wichtig, über die Probleme, die beim Cannabiskonsum auftreten können, Bescheid zu wissen. Gerade die häufige Einnahme wird mit einem erhöhten Risiko für psychische Krankheiten in Verbindung gebracht. Beimischungen auf dem Schwarzmarkt können die Gesundheit zusätzlich gefährden.
Weltweit ist Cannabis die am häufigsten konsumierte illegale Droge. In Frankfurt am Main hat fast jede dritte Schülerin und jeder dritte Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert.

 

Cannabis als Medizin

Cannabis ist nicht nur ein Rauschmittel, sondern auch ein Medikament. Seit 2017 können Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen Cannabis-Arzneimittel auf Rezept bekommen. Doch in der Praxis gestalten sich die Zugänge oft immer noch schwierig. Um bestehende Hürden zu verringern, hat das Gesundheitsdezernat der Stadt Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Drogenreferat eine Reihe von Maßnahmen ins Leben gerufen:

Umfassende Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu unseren Angeboten im Bereich „Medizinisches Cannabis“ finden Sie hierExternal Link

 

Cannabis zum Freizeitkonsum

Die Bundesregierung hat angekündigt, die Vergabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken einzuführen. Die Diskussion um eine Legalisierung wird vom Drogenreferat beobachtet und mit Blick auf die Auswirkungen für die Stadt Frankfurt am Main analysiert.

Um auf eine mögliche Legalisierung gut vorbereitet zu sein, benötigt die Stadt Frankfurt am Main gesicherte empirische Daten. Daher startet das Drogenreferat im Januar 2023 eine stadtweite Befragung. In Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Sucht und Drogenforschung (ISD) werden 10.000 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben und gebeten, Angaben zu ihren Einstellungen und Erwartungen zur geplanten Cannabislegalisierung zu machen.
Über die Ergebnisse der Befragung werden wir an dieser Stelle informieren.

 

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