Cannabis

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Projekte und Kampagnen

Cannabis - eine Pflanze mit vielen Facetten

 

 

Cannabis als Medizin - Fachtagung am 13. Mai in Frankfurt
Cannabis © RATOCA - Fotolia, Foto: ohne Angabe

 

Die Debatte um den „richtigen Weg“ im Umgang mit Cannabis ist in vollem Gange, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wir wollen diese Diskussion aufgreifen und eine sachliche Auseinandersetzung darüber führen. Dabei geht es auch um zwei Seiten eines Stoffes: als Medizin und zum Freizeitkonsum. 

Die Substanz

Verantwortlich für den Rausch beim Cannabiskonsum ist der Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC). Viele Konsumentinnen und Konsumenten erhoffen sich Entspannung, intensiveres Erleben und Unbefangenheit. Die Wirkung unterscheidet sich je nach Einnahmeform, Person, Menge und „Setting“.

Der Konsum von Cannabis kann auch unerwünschte Wirkungen mit sich bringen. Gerade die häufige Einnahme wird mit einem erhöhten Risiko für psychische Krankheiten in Verbindung gebracht. Beimischungen auf dem Schwarzmarkt können die Gesundheit zusätzlich gefährden.

Weltweit ist Cannabis die am häufigsten konsumierte illegale Droge. In Frankfurt am Main hat im Jahr 2022 laut Mosyd-StudieInternal Link ungefähr jede vierte Schülerin und jeder vierte Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert.

Cannabis als Medizin

Cannabis ist nicht nur ein Rauschmittel, sondern auch ein Medikament. Seit 2017 können Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen Cannabis-Arzneimittel auf Rezept bekommen. Doch in der Praxis gestalten sich die Zugänge oft immer noch schwierig. Um bestehende Hürden zu verringern, hat das Drogenreferat eine Reihe von Maßnahmen ins Leben gerufen:

Umfassende Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu unseren Angeboten im Bereich „Medizinisches Cannabis“ finden Sie hier.External Link

Cannabis zum Freizeitkonsum

Die Bundesregierung hat angekündigt, im Rahmen ihres Zwei-Säulen-Modells neue Wege in der Cannabis-Politik zu gehen. Als erste Säule ist der straffreie Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis im öffentlichen Raum geplant. Auch der Eigenanbau und sogenannte Anbauvereinigungen sollen ermöglicht werden. Die zweite Säule sieht die modellhafte Einführung einer kommerziellen Lieferkette für Genusscannabis in ausgewählten Regionen vor. Produktion, Vertrieb und die Abgabe in Fachgeschäften sollen erprobt werden. Die Diskussion um eine Cannabis-Legalisierung wird vom Drogenreferat beobachtet und mit Blick auf die Auswirkungen für die Stadt Frankfurt am Main analysiert.

Um auf eine mögliche Legalisierung gut vorbereitet zu sein, benötigt die Stadt Frankfurt am Main gesicherte empirische Daten. Daher hat das Drogenreferat im Jahr 2023 eine stadtweite Befragung gestartet. In Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Sucht und Drogenforschung (ISD) wurden 10.000 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben und gebeten, Angaben zu ihren Einstellungen und Erwartungen zur geplanten Cannabislegalisierung zu machen. Die Ergebnisse der Befragung finden Sie hier.Internal Link

 

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