Glücksspiel

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Glücksspiel © Stadt Frankfurt am Main, Foto: o.A.

 

Das Frühinterventionsangebot zum Thema Glücksspiel richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die bereits ein riskantes Glücksspielverhalten zeigen. Laut der jährlichen Schülerbefragungen der MoSyD-Studie haben in Frankfurt über einige Jahre hinweg etwa 9% der Befragten mindestens einmal pro Woche Glücksspiele um Geld gespielt. Dieser Wert ist aktuell deutlich gesunken. Besonders beliebt sind dabei Sportwetten und Onlinewetten/Internet-Glücksspiele. 

Nach der bundesweiten Studie „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind Problemspieler am häufigsten junge Männer unter 25 Jahren. Ihre bevorzugten Spiele sind Geldspielautomaten, Internet-Glücksspiele (Poker) und Sportwetten. Zu den Risikofaktoren für Problemspielverhalten zählen laut BZgA Arbeitslosigkeit und Migrationshintergrund.

Im Auftrag des Drogenreferats der Stadt Frankfurt hat die Evangelische Suchtberatungsstelle 2013 den Fachdienst Frühintervention Glücksspiel ins Leben gerufen, um diese Zielgruppe mit einem aufsuchenden Angebot zu erreichen und pathologischem Glücksspiel vorzubeugen. Info und KontaktExternal Link

Um die jungen Glücksspielerinnen und Glücksspieler möglichst frühzeitig erreichen zu können, bietet der Fachdienst - zusätzlich zur Beratung - Schulungen für Lehrkräfte und Mitarbeitende der offenen Jugendarbeit zur Früherkennung problematischen Spielverhaltens an. Auch Projekttage an Schulen und Jugendhäusern gehören zum Angebot des Fachdienstes.

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