Glücksspiel

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Projekte und Kampagnen

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Glücksspiel © Stadt Frankfurt am Main, Foto: o.A.

 

Seit November 2013 gibt es ein neues Frühinterventionsangebot zum Thema Glücksspiel. Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die bereits ein riskantes Glücksspielverhalten zeigen. In Frankfurt spielen laut der jährlichen Schülerbefragungen der MoSyD-Studie seit einigen Jahren unverändert etwa 9% der Befragten mindestens einmal pro Woche Glücksspiele um Geld. Aktuell werden Sportwetten und Onlinewetten/Internet-Glücksspiele (je 5%) am häufigsten gespielt.

Nach der bundesweiten Studie „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind Problemspieler am häufigsten junge Männer unter 25 Jahren. Ihre bevorzugten Spiele sind Geldspielautomaten, Internet-Glücksspiele (Poker) und Sportwetten. Zu den Risikofaktoren für Problemspielverhalten zählen laut BZgA Arbeitslosigkeit und Migrationshintergrund.

Im Auftrag des Drogenreferats der Stadt Frankfurt hat die Evangelische Suchtberatungsstelle den Fachdienst Frühintervention Glücksspiel ins Leben gerufen, um diese Zielgruppe mit einem aufsuchenden Angebot zu erreichen und pathologischem Glücksspiel vorzubeugen.  (http://www.ev-suchtberatung.de/fachdienst.php)

Um die jungen Glücksspieler möglichst frühzeitig erreichen zu können, bietet der Fachdienst - zusätzlich zur Beratung - Schulungen für Lehrkräfte und Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit zur Früherkennung problematischen Spielverhaltens an. Auch Projekttage an Schulen und Jugendhäusern gehören zum Angebot des Fachdienstes.