Equal Pay

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Arbeitsmarkt

Equal Pay Day 7. März

Frauen verdienen 18 Prozent weniger. Schließt die Lücke, fordert das Frauenreferat und startet Plakatkampagne

Plakat mit der Aufschrift "In Deutschland verdienen Frauen 18 Prozent weniger als Männer - und ist damit eines der Schlusslichter in der EU
© OPAK Werbeagentur

Eine geschlechtergerechte Bezahlung ist längst überfällig. Lohngerechtigkeit und faire Verteilung von Sorgearbeit gehen uns alle an.
"Schließt die Lücke " – mit 4 verschiedenen Plakatmotiven fordert das Frauenreferat Lohngerechtigkeit, bessere Bezahlung von „Frauen“berufen, (geschlechter-)gerechte Verteilung der Fürsorgearbeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Plakate sind ab dem 1. März auf über 600 Litfaßsäulen im Frankfurter Stadtgebiet und den U-Bahnen zu sehen.

 

Die Plakatmotive stehen unten als Download zur Verfügung.

 

Seit 2008 gibt es auch in Deutschland den "Equal Pay Day", den Aktionstag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern und noch immer werden Frauen schlechter bezahlt. Aktuell klafft eine Lücke von rund 4 Euro pro Stunde, die sich über die Lebensarbeitszeit auf über 450.000 Euro summiert und zu einer durchschnittlichen Rentenlücke von über 40 Prozent führt.

Der Equal Pay Day markiert symbolisch diesen geschlechtsspezifischen Gehaltsunterschied. Die Lohnlücke von 18 Prozent ergibt umgerechnet 66 Tage, die Frauen umsonst arbeiten. Deutschland gehört damit weiterhin zu den Schlusslichtern Europas in Sachen Lohngerechtigkeit und ist von tatsächlicher Chancengleichheit und Gleichberechtigung weit entfernt. Die Gründe für die enorme Gehaltsschere sind vielfältig:

 

  • Die häusliche Arbeitsteilung ist nach wie vor traditionell geprägt, Frauen leisten mehr unbezahlte Arbeit als Männer;
  • Berufliche Auszeiten und Teilzeitarbeit, häufig zur Erledigung unbezahlter Sorgearbeit;
  • Schlechte Karriere- und Aufstiegschancen durch Unterbrechung und Teilzeit;
  • Ein geringer Frauenanteil in Führungspositionen
  • Ein generell niedriges Lohnniveau bei Berufen mit hohem Frauenanteil
  • Lohndiskriminierung innerhalb der Berufe, sogar in Vollzeit verdienen Frauen bis zu 950 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen.

 

Das Frankfurter Frauenreferat, die Business and Professional Women, viele Frankfurter Organisationen, Vereine und Verbände kämpfen gemeinsam für Lohngleichheit und eine faire Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit.

 

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