Equal Care

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Arbeitsmarkt

Equal Care Day

Frau mit Weltkugel in den Händen
Frau mit Weltkugel © Stadt Frankfurt am Main
Weltweit leisten Frauen und Mädchen täglich über 12 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit (Quelle: Oxfam Studie 2020 zur sozialen Ungleichheit). In Deutschland beträgt der Gender Care Gap rund 50 Prozent. Das heißt, Frauen leisten rund eineinhalb Stunden pro Tag mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer (Quelle: BMFSFJ, 2. Gleichstellungsbericht 2017).

 

Ob Haushalts- und Pflegearbeiten, Kinderbetreuung oder familiäre Unterstützung: nach wie vor übernehmen erheblich mehr Frauen als Männer diese Verantwortung.

 

In der aktuellen Pandemie hat sich die Situation noch zugespitzt, denn Schul- und Kitaschließungen oder deren stark eingeschränkter Betrieb erhöhen den zeitlichen Aufwand für Kinderbetreuung und weitere Bereiche der „Sorgearbeit“ deutlich. Die Hauptlast der Kinderbetreuung während des Lockdowns lag bei den Müttern, obwohl auch Väter in der Coronakrise mehr Zeit für die Kinderbetreuung investierten als zuvor (Quelle: DIW Aktuell 51, 2020).

 

Teilzeitarbeit und die Unterbrechung der Erwerbsarbeit für unbezahlte Sorgearbeit führen dazu, dass Frauen am Ende Ihres Erwerbslebens um die Hälfte weniger Geld verdienten. Das führt zu einer durchschnittlichen Rentenlücke von ebenfalls rund 50 Prozent (Quelle: BMFSFJ, 2. Gleichstellungsbericht 2017).

 

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© Equal Care Day
Der Equal Care Day ist der Aktionstag für eine geschlechtergerechte und faire Verteilung der Fürsorgearbeit. Er wurde am 29. Februar 2016 von der „Initiative Equal Care Day“ angestoßen. Das Datum des Schaltjahres ist bewusst gewählt, es symbolisiert: Care-Arbeit ist wenig sichtbar und oftmals unbezahlt zu Hause geleistet.

 

Weitere Informationen unter: Equal Care DayExternal Link

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