Schwanheimer Wiese und Schwanheimer Mainufer
Weit ab vom Trubel der Innenstadt erstreckt sich die Schwanheimer Wiese. Das Naherholungsgebiet eignet sich wunderbar zum Seele-baumeln-lassen.
Schwanheimer Wiese
Frankfurts größte Waldwiese liegt im Südwesten der Stadt. Der fruchtbare Boden, der über Jahrtausende durch den Urmain geformt wurde, bot dem Wald ideale Voraussetzungen zum Gedeihen. Durch Rodungen und Verpachtung im 15. Jahrhundert entstanden die Wiesen, die vor allem für Viehhaltung genutzt wurden. Die Alte Wiese wurde 1503 angelegt, verbuschte jedoch während des Dreißigjährigen Krieges und wurde erst wieder 1840 in eine Wiese umgewandelt.Heute finden sich im Wald unter anderem die Schwanheimer Alteichen, eine Gruppe von etwa 30 imposanten, 500 Jahre alten Stieleichen. Und auch einige Exponate der Komischen Kunst finden sich im Wald und auf der Wiese. So etwa zwei Werke vom Künstler Friedrich Karl Waechter: die Eiche mit Monsterkindern, überdimensionale Eicheln aus Holz, und der Struwwelpeter-Baum, eine Kopfweide mit zwei Wackelaugen und Struwwelfrisur.