Hygiene im Altenpflegeheim

Hygiene im Altenpflegeheim

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Hygiene

Hygiene im Altenpflegeheim

Das Frankfurter Gesundheitsamt führt die hygienische Beratung und Überwachung von Altenpflegeheimen seit Beginn der 1990er Jahre intensiv durch – in Absprache mit der ebenfalls für die Überwachung der Heime zuständigen "Heimaufsicht" (Hessisches Amt für Versorgung und Soziales) – um eventuelle Doppelungen zu vermeiden. Dabei überprüft die Heimaufsicht prioritär die Einhaltung der personellen und pflegerischen Voraussetzungen sowie die Pflegestandards, während das Amt für Gesundheitsamt prioritär die infektionshygienische Überwachung vornimmt, und alle Aspekte der Hygiene überprüft – auf Grundlage von § 36 Infektionsschutzgesetz. Fachliche Grundlage sind die KRINKO-Empfehlungen und hier insbesondere die Empfehlung: "Hygiene in Heimen".

 

Bereits in einer Publikation im Jahre 2000 konnten den Heimen gute Fortschritte in der Hygiene bescheinigt werden (s.u.). Ab ca. 2002 entwickelten Mitarbeiter des Amtes das „Hygieneranking“ für Altenpflegeheime, das zum einen den direkten Vergleich zwischen den Heimen (anonym) ermöglicht, zum anderen für das einzelne Heim die Betrachtung der Entwicklung im zeitlichen Trend über die Jahre erlaubt. In das Ranking gehen mehr als 60 Einzelfeststellungen in sieben Teilbereichen ein (bauliche Voraussetzungen, organisatorische Voraussetzungen, Fort- und Weiterbildung, aktuelle Hygiene, wiederholt auftretende Mängel, Küchenhygiene, Trinkwasserhygiene).

 

Für jeden dieser Bereiche werden "Noten" (Schulnotensystem von 1 bis 6) generiert und daraus eine Gesamtnote gebildet. Das "APH-Ranking" wurde publiziert und wird inzwischen auch in anderen Gesundheitsamtsbereichen eingesetzt.

 

Nachdem die Heime in den letzten Jahren hier erhebliche Fortschritte erzielt hatten, wurde 2010 erstmals ein einziges Thema für die Überwachung gewählt – Reinigung und Desinfektion von Flächen – und hier nicht nur die Struktur, sondern auch die Prozess- und Ergebnisqualität überprüft.

 

Weitere wichtige Themen, denen sich das Gesundheitsamt in gezielten Projekten in Altenpflegeheimen angenommen hat, sind:

 

  • Multiresistente Erreger bei Bewohnern von Altenpflegeheimen (MRSA, ESBL, VRE)
  • Nosokomiale Infektionen bei Bewohnern von Altenpflegeheimen
  • Verbesserung der Mundhygiene bei Bewohnern von Altenpflegeheimen

 

Weitere Informationen zur Tätigkeit des Gesundheitsamtes in Altenpflegeheimen finden Sie in den Jahresberichten und Publikationen.

 

Stand: August 2017

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Hier finden Sie eine Liste der Publikationen aus der Arbeit der Abteilung Infektiologie und Hygiene

Publikationen