15. Salongespräche Frankfurt

15. Salongespräche Frankfurt

Salongespräche

15. Frankfurter Salongespräche zur Mädchen*arbeit

© Stadt Frankfurt am Main

Im Rahmen der 15. Salongespräche am 22.09.2021 in der Orangerie haben wir unter Beteiligung Jugendlicher Forderungen von Mädchen* mit Be_hinderungen/ Beeinträchtigungen in den Mittelpunkt gestellt. Ziel war es, entgegen der Tendenzen von Vereinzelung, einen solidarischen und politischen Raum für die Interessen von Mädchen* und jungen Frauen* mit Be_hinderungen zu schaffen, um Sichtbarkeit und Teilhabe zu stärken. Dabei wurden die Folgen und Erfahrung der Corona-Pandemie berücksichtigt.

 

Zusammen mit Laura Villalba Weinberg, die als Lehrerin in der inklusiven Arbeit an der IGS Nordend tätig ist, haben wir gemeinsam mit anderen Akteur*innen nach Strukturen und Spuren von Widerstand und Bewältigung gesucht: Was braucht es räumlich, konzeptionell und vor allem in Fragen der Haltung, um sich dem Anspruch einer inklusiven Arbeit für ALLE Mädchen* zu nähern? Expert*innen waren dabei die Mädchen* selbst, wie beispielsweise die Teilnehmer*innen des Gebärdenchors. Einen weiteren Impuls setzte Susanne Gerner von der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Sie stellte die Studie „Partizipation, Teilhabe und Empowerment von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen“ vor.

 

Gerahmt wurde der Abend von Kunst, Musik, Kurzfilmen. Anschließend schauen wir gemeinsam mit Bettina Bretländer (Frankfurt University of Applied Sciences), Marlies Denter (Jugendbildungswerk Frankfurt) und weiteren Vertreter*innen der Praxis auf die Themen Partizipation und Inklusion. Feministische Mädchen*arbeit wird dabei als ein Beitrag im Kampf um körperliche Selbstbestimmung verstanden.

 

Trailer zum Salon: 15_Salongespraeche_FilmExternal Link

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