Gehobener feuerwehrtechnischer Dienst

Gehobener feuerwehrtechnischer Dienst

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STUDIERENDE

Gehobener feuerwehrtechnischer Dienst

Neben den sogenannten Aufsteigern aus dem mittleren Dienst finden sich im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst zumeist Ingenieur_innen oder Naturwissenschaftler_innen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Laufbahngruppe bilden das „mittlere Management“ der Feuerwehr und nehmen Leitungs- und Führungsaufgaben wahr.

Ein Feuerwehrmann sitzt in der Leitstelle vor Bildschirmen.
In der Leitstelle haben unsere Feuerwehrleute des geh. fwt. Dienstes Frankfurt im Blick. © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Uwe Nölke

Die Tätigkeit im gehobenen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main ist sehr vielfältig. Grundsätzlich unterteilt sich Ihre spätere Tätigkeit in zwei Hauptaufgabengebiete – den Einsatzdienst und die Sachbearbeitung in einer der Fachabteilungen.

 

Der Aufgabenbereich einer modernen Berufsfeuerwehr hat sich erheblich gewandelt. Dadurch entstand eine Gefahrenabwehrbehörde, der neben ehemaligen Tätigkeiten der Brandbekämpfung von Schadenfeuern, mittlerweile zusätzlich viele weitere Aufgabenbereiche wie Verkehrs- und Chemieunfälle, Ölbekämpfung oder Großunwetterlagen zufallen.

 

Bei vielen Einsätzen steht dabei die Rettung von Menschenleben an erster Stelle. Auch der Schutz vor Gefahren, die Tierrettung und der Erhalt von Sachwerten spielen eine wichtige Rolle.

 

Ebenfalls ist die Berufsfeuerwehr Frankfurt im Bereich der medizinischen Notfallrettung tätig. Sie besetzt mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und den Rettungshubschrauber. Spezialtransporte von Patient_innen, die unter Adipositas leiden oder Hochinfektionstransporte in Hessen werden durch die dafür ausgebildeten Kräfte im Stadtgebiet ausgeführt.

 

Ihre möglichen Aufgaben in den Fachabteilungen, wie beispielsweise Akademie (Aus- und Fortbildung), Vorbeugung & Planung (Vorbeugender Brandschutz, …) und Logistik (Fahrzeugtechnik, …) reichen von der eigentlichen Sachbearbeitung und Organisation bis hin zu Kundenkontakten und Außenterminen. Auch Ihre Mitarbeit an Projekten ist in einigen Bereichen gefragt.

 

Voraussetzungen

  • abgeschlossener Bachelor- oder gleichwertig anerkannter Studiengang in einem für den feuerwehrtechnischen Dienst geeigneten Studienfach (z.B. Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Sicherheitstechnik oder Medizin; die Eignung anderer Studienrichtungen kann erfragt werden)
  • erfolgreiche Teilnahme an einer theoretischen, praktischen und sportlichen Eignungsprüfung
  • gesundheitliche Eignung
  • Höchstalter 40 Jahre

Ausbildungsdauerdauer und –beginn
Der Vorbereitungsdienst (Ausbildung) dauert zwei Jahre und beginn zum 1. April und 1. Oktober eines Jahres.

 

Übernahme nach der Ausbildung
Nach Beendigung der Ausbildung (Vorbereitungsdienst) kann die Nachwuchskraft in das Beamtenverhältnis auf Probe berufen und zum_zur Brandoberinspektor_in ernannt werden.

Nach abgeschlossener Ausbildung beginnt für drei Monate der Einsatz als HLF‑Führer_in in einer Dienstgruppe. Anschließend  wird der_die Brandoberinspektor_in im Rahmen der Einarbeitungsqualifizierung in der Akademie (Aus- und Fortbildung) für ein Jahr lang als Ausbilder_in tätig. Während dieses 15‑monatigen Zeitraums erfolgt auch die Einweisung in den Führungsdienst der Einsatzabteilung. Danach erhält der_die Brandoberinspektor_in die Stelleneinweisung bei einer Fachabteilung.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

 Frau Stahl  Tel.: 069 / 212 - 72 52 22 

oder unter bewerbungen.gfD-hfD@stadt-frankfurt.deInternal Link

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Weitere Informationen zum Vorbereitungsdienst