Lückenschluss der Stadtbahn Ginnheim - Bockenheimer Warte

Lückenschluss der Stadtbahn Ginnheim - Bockenheimer Warte

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Projekte

Lückenschluss der Stadtbahn zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte

Zweite Nord-Süd-Verbindung im Stadtbahnnetz

Das starke Bevölkerungswachstum in Frankfurt vollzieht sich zu großen Teilen im Norden der Stadt, so z. B. auf dem Riedberg. Die unter anderem daraus resultierende Belastungszunahme der Stadtbahnlinien U1, U2, U3 und U8 zeigt deutlich, dass in Richtung Innenstadt mittelfristig Bedarf für eine zweite Nord-Süd-Verbindung im Stadtbahnnetz besteht.

Trassenvarianten
Der Magistrat hat sich daher intensiv mit dem Lückenschluss der Stadtbahn zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte befasst und hierzu verschiedene Trassenvarianten untersucht. Aus einer Fülle von Ideen haben sich hierbei zwei Trassenführungen als besonders geeignet herauskristallisiert.  

  • Variante "Ginnheimer Kurve":
    Diese Trassenvariante verläuft vom heutigen Endhaltepunkt in Ginnheim über die Platensiedlung zwischen Deutscher Bundesbank und dem Uni-Campus Westend bis zum Anschlusspunkt an der Bockenheimer Warte.

  • Variante "Europaturm":
    Diese Trassenvariante verläuft vom heutigen Endhaltepunkt in Ginnheim kommend, ebenfalls über die Platensiedlung, dann aber zwischen dem Europaturm (Ginnheimer Spargel) und der Deutschen Bundesbank über die Rosa-Luxemburg-Straße bis zur Bockenheimer Warte.

Potentialstudie

Die beiden Varianten wurden im Rahmen einer Potentialstudie, die von der Intraplan Consult GmbH aus München durchgeführt wurde, detailliert untersucht.
Hiernach weisen beide Varianten eine hohe verkehrliche Wirksamkeit sowie hohe Nutzenwirkungen auf. Sie führen jeweils zu Fahrgastgewinnen von täglich mehr als 12.000 Personenfahrten. Hauptsächlich sind dies Fahrten, die vorher mit dem Auto durchgeführt wurden. Beide Trassenvarianten verbessern die ÖPNV-Erschließungsqualität für Einwohner, Beschäftigte und Studierende erheblich.

Auch die gesamtwirtschaftlich tragfähigen Investitionen wurden im Rahmen dieser Studie abgeschätzt. Für die Stadtbahn-Infrastruktur können hiernach maximal Investitionen in Höhe von 

  • "Ginnheimer Kurve": 193 Millionen Euro und
  • "Europaturm": 174 Millionen Euro

 getätigt werden, ohne dass der volkswirtschaftliche Nutzen-Kosten-Indikator den Wert von 1,0 unterschreiten würde.

Auf dieser Basis hat der Magistrat im Juli 2015 die planerische Weiterverfolgung dieser beiden Trassenvarianten beschlossen.

 




 

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