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Frankfurt sucht Teams für die Kampagne STADTRADELN 2020.

Auch wenn in diesem Jahr alles etwas anders ist, heißt es bald wieder: Radeln für ein gutes Klima. Die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sich wieder an der internationalen Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN. Ziel ist es, im Zeitraum von 21 Tagen das Auto stehen zu lassen und so viele Kilometer wie möglich mit dem Rad zurück zu legen, um klimaschädliches CO2 zu vermeiden. Die Bewegung an der frischen Luft fördert außerdem die Gesundheit – daher ist das Radfahren gerade in der aktuellen Situation besonders wertvoll. Natürlich soll auch beim Radfahren der empfohlene Abstand zu den Mitmenschen eingehalten werden.

Der Aktionszeitraum für Frankfurt am Main beginnt am 3. Juni, dem Welt-Fahrradtag, und dauert bis zum 23. Juni.

Mitmachen können alle, die in Frankfurt leben, arbeiten, zur Schule gehen oder studieren. Seit 2008 treten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Anmelden können sich interessierte Radlerinnen und Radler unter http://www.stadtradeln.deExternal Link.

Laut Erhebung des Umweltbundesamtes entstanden 2018 etwa 166 Millionen Tonnen der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland durch den motorisierten Verkehr. 22 Prozent davon entfielen auf den innerörtlichen Pkw-Verkehr. Wenn ein Fünftel dieser Strecken mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würde, ließen sich etwa 7,6 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden. Im letzten Jahr wurden während der drei Wochen STADTRADELN 74 Tonnen CO₂ in Frankfurt am Main vermieden.

Beim STADTRADELN geht es vor allem darum Spaß zu haben, das Glück auf zwei Rädern selbst zu erfahren und viele Menschen für den Umstieg auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen. So können alle einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und etwas für die eigene Gesundheit tun.

Da Radförderung und Klimaschutz Teamsache ist, müssen sich die Radelnden beim STADTRADELN auf der Plattform in Teams von mindestens zwei Personen zusammenschließen – natürlich nur digital. Dies können zum Beispiel Menschen aus einem Stadtteil sein, Mannschaften von Firmen, Vereine oder auch Schulklassen. Die Person, die ein neues Team gründet, ist automatisch Teamkapitän, sorgt für gute Stimmung und Motivation.

Ab diesem Jahr können Radelnde innerhalb ihrer Teams auf der Plattform auch weitere Unterteams gründen und den Wettbewerb so noch spannender gestalten. Ob Unternehmen, Verwaltung oder Sportvereine – alle Radelnden können nach der Registrierung im Login-Bereich unter „Mein Team“ Unterteams bilden und innerhalb des Hauptteams gegeneinander antreten.

Während des Kampagnenzeitraums und auch darüber hinaus bietet Frankfurt allen Bürgerinnen und Bürgern die Meldeplattform Radverkehr des Radfahrbüros an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, via Internet auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.

Da für den Radverkehr kaum räumliche Verkehrsdaten vorliegen, sammelt das Forschungsprojekt MOVEBIS im Rahmen der Kampagne Daten zum Radverkehr und stellt diese für alle hessischen Teilnehmerkommunen zur Verfügung. Diese Informationen können die Planung und den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur vor Ort unterstützen. Über die STADTRADELN-App werden die Daten während des Aktionszeitraums erhoben.

Im Rahmen von Frankfurt Green City organisiert das Umweltamt die Kampagne für die Stadt Frankfurt am Main.

Fragen beantwortet das Umwelttelefon 069/212-39100, E-Mail: green.city@stadt-frankfurt.deInternal Link. Weitere Informationen gibt es auch auf http://www.frankfurt-greencity.de.


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