Luftleitbahnen

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Stadtklima

Luftleitbahnen

Wo ein Lüftchen weht

Für das Stadtklima sind Luftleitbahnen wichtige Strömungskorridore, die den Luftaustausch fördern. Voraussetzung dafür ist, dass in der Strömungsrichtung keine Hindernisse wie z.B. hohe Gebäude oder dichte Wälder im Wege sind.

Windhose
Windhose © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Ingrid Wentzell, Umweltamt

Die Ausrichtung der Luftleitbahn in Bezug auf die Windrichtung spielt eine besondere Rolle, denn sie ermöglicht den Luftmassenaustausch zwischen Umland und Stadt. Dies ist für Frankfurt besonders wichtig, da die Stadt durch die umgebenden Höhenzüge von starken Winden weitgehend abgeschirmt ist.

 

Gerade während hochsommerlicher Schwachwindlagen sind die Luftleitbahnen daher von großer Bedeutung für die klimatische Entlastung. Lokal spielt der Wetterauwind eine wichtige Rolle. Die nächtliche Regionalströmung kann noch in 300 m Höhe spürbar sein und kommt aus Nordost. Sie überströmt das Stadtgebiet Frankfurts und greift als wichtige Ausgleichsströmung östlich und westlich des Stadtkerns in die bodennahen Bereiche durch. Tagsüber kehrt sich die Windrichtung entsprechend der Leitwirkung des Taunuskamms auf Südwest um.

 

Gleisanlagen, breite Straßen und Flussläufe wie Nidda und Main können ebenfalls belüftend wirken.

In der Klimafunktionskarte des Klimaplanatlas Internal Linkwerden die Luftleitbahnen als dynamische Komponenten dargestellt.

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