Geothermie

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Energieversorgung

Geothermie

Unter Geothermie versteht man die in der Erde vorhandene Wärmeenergie und deren Nutzung zum Heizen, Kühlen oder zur Stromerzeugung. Dabei wird zwischen oberflächennaher und tiefer Geothermie unterschieden. Bei der oberflächennahen Geothermie wird die Wärmeenergie aus einer Tiefe bis zu 400 Meter bezogen, bei tiefer Geothermie aus Tiefen bis zu fünf Kilometern. Je tiefer die Bohrung, desto wärmer ist das Wasser oder das Gestein, das man dort vorfindet. (Quelle: Umweltbundesamt „Geothermie„)

Bohranlage für Geothermie
Bohranlage für Geothermie © Daldrup & Söhne AG, Foto: Daldrup & Söhne AG

Welche Arten von Geothermie gibt es?

Die Stadtverordnetenversammlung hat mit ihren Beschlüssen zum Klimaschutz die Weichen für eine CO2-freie Energieversorgung für Frankfurt gestellt. Die Nutzung der Geothermie kann dazu beitragen. Unter Geothermie versteht man die in der Erde vorhandene Wärmeenergie und deren Nutzung zum Heizen, Kühlen oder zur Stromerzeugung. Je tiefer die Bohrung, desto wärmer ist das Wasser oder das Gestein, das man dort vorfindet. (Quelle: Umweltbundesamt „Geothermie„)

Welche Arten von Geothermie gibt es?

Bei der Geothermie unterscheidet man in Deutschland zwischen

  • der oberflächennahen Geothermie aus Tiefen bis 400 m und
  • der Tiefengeothermie, bei der die Wärme aus bis zu mehreren Tausend Metern Tiefe gewonnen wird.
Je tiefer gebohrt wird, desto wärmer wird es. Die Temperatur in Mitteleuropa nimmt um circa 3 °C pro 100 m Tiefe zu.

 

Geothermie in Frankfurt am Main

In Frankfurt gibt es schon zirka 280 Anlagen zur Nutzung von Geothermie. Allerding zählen alle diese Anlagen zur oberflächennahen Geothermie mit einer Bohrtiefe < 400 m. Derzeit gibt es in Frankfurt noch keine Tiefengeothermie-Projekte mit einer Bohrtiefe > 400 m.
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