Fussverkehr

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Verkehrsarten

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Stadt der kurzen Wege

Als „Stadt der kurzen Wege“ bietet Frankfurt gute Rahmenbedingungen für das Zufußgehen. Die kompakte Bebauungsstruktur der Innenstadt und attraktive Stadtteilzentren, insbesondere in den Gründerzeitvierteln, sichern eine gute Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen in fußläufiger Entfernung zu vielen Wohnstandorten und Arbeitsplätzen.

Nahmobilität Nordend

Um der natürlichsten und emissionsärmsten aller Fortbewegungsarten entsprechendes Gewicht zu verleihen, ist im Gesamtverkehrsplan eine konsequente Förderung des Zufußgehens vorgesehen. In diesem Kontext wurde das Pilotprojekt „Nahmobilität Nordend“External Link initiiert, um in einem ausgewählten Stadtteil entsprechende Maßnahmen und Empfehlungen zu erarbeiten und zu erproben. Gleichzeitig wurden darüber hinaus im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Forschungsprojekts „Vernetzte Spiel- und Begegnungsräume“External Link Ideen entwickelt, wie die kleinen Alltagswege angenehmer und sicherer gestaltet werden können. Sie dienen als Verbindung zwischen größeren Plätzen und Parks und tragen dazu bei, Stadtviertel attraktiver für Familien, Kinder und ältere Menschen zu machen.

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Institutionen, wie Kindergärten, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Sportvereine und Kirchengemeinden. Durch Bürgerbeteiligung, Planungsspaziergänge und Aktionstage werden Ideen gesammelt und gemeinsam weiterentwickelt.

Temporäre Spielstraßen – Mehr Raum für Kinder

Spielstraßen auf Zeit geben Kindern die Möglichkeit, sich sicher im Straßenraum zu bewegen: Ohne Autoverkehr wird die Straße zum Begegnungs- und Bewegungsraum, in dem Kinder frei spielen, klettern und toben können.

Ein Beispiel ist die temporäre Spielstraße am Heideplatz, die regelmäßig mittwochs von Frühjahr bis Herbst eingerichtet wird. Das Dezernat für Mobilität der Stadt Frankfurt setzt das Projekt gemeinsam mit dem Ortsbeirat, dem Kinderschutzbund, dem Kinderbüro und dem Jugend- und Sozialamt um. Ziel ist es, Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsräume generationsübergreifend zu vernetzen und Quartiere lebenswerter zu gestalten.
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