Wohngeld

Wohngeld

header image

Aktuelle Informationen

Wohnen

Wohngeld

+++ Wenn Sie aufgrund der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von Einkommenseinbußen betroffen sind, kann es sein, dass Ihnen ein Miet- bzw. Wohnkostenzuschuss in Form des Wohngelds zusteht. Dies kann bspw. für Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter oder selbständig tätige Personen zutreffend sein. Bitte beachten Sie, dass das Wohngeld ein Wohnkostenzuschuss ist und NICHT zur Deckung der Lebenshaltungskosten dient. Wenn Ihr Einkommen nicht mehr ausreicht, um Ihre Lebenshaltungskosten zu decken, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Jobcenter.

Es kommt aufgrund der aktuellen „Corona-Lage“ zu einem erhöhten Antragsaufkommen. Wir bitten Sie darum, sich vor einer ersten Kontaktaufnahme umfassend zu informieren. Entsprechende Hinweise finden Sie unten. Wir bitten Sie außerdem von Sachstandsanfragen abzusehen. Insbesondere Anfragen hinsichtlich der Bestätigung eingegangener Unterlagen beanspruchen viel Zeit. So können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass Wohngeldanträge zeitnah bearbeitet werden können. +++

Wir sind sehr bemüht, uns auch unter den aktuellen Einschränkungen um Ihre Anliegen zu kümmern. Dazu nutzt die Wohngeldbehörde bis auf Widerruf die Möglichkeit vereinfachter Verwaltungsverfahren, um Anträge zeitnah zu prüfen und Ansprüche auf Wohngeld entsprechend auszuzahlen. Über folgende Maßnahmen möchten wir Sie hiermit informieren:

  • Um einen Wohngeldantrag fristwahrend zu stellen, reicht ein formloser Antrag per Mail oder Telefon. Dieser Termin wird maßgeblich für den Monat in dem die Leistungsbewilligung beginnt. Ihr Antrag kann jedoch erst geprüft und gegebenenfalls bewilligt werden, wenn alle notwendigen Antragsunterlagen vollständig vorliegen.
  • Wenn Sie bereits Wohngeld beziehen und sich bspw. an Ihrer Haushaltsgröße, Einkommenshöhe oder Miethöhe nichts geändert hat, kann auf ein Antragsformular verzichtet werden. In diesem Fall reicht eine formlose Erklärung von Ihnen aus, um eine Weiterbewilligung des Wohngeldes zu beantragen.
  • Bei gleichbleibenden Verhältnissen, wie bspw. von Rentnerinnen und Rentnern, kann im Einzelfall ein verlängerter Bewilligungszeitraum von 18 Monaten beschieden werden.
  • Bei Kurzarbeit ist im Falle eines Wohngeldanspruchs der Bewilligungszeitraum je nach Fall auf 3 bis 6 Monate festzulegen. Bei Verlängerung der Kurzarbeit muss ein formloser Antrag gestellt und eine Erklärung gleichbleibender Einkommensverhältnisse abgegeben werden.
  • Bei wohngeldberechtigten Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden wird der Bewilligungszeitraum im Einzelfall entschieden.

+++ Bitte beachten Sie, dass sich selbstständig Tätige, die infolge der Pandemielage ihren Lebensunterhalt auch nicht anderweitig sicherstellen können, direkt an das jeweils zuständige Jobcenter zur Beantragung von ALG II-Leistungen wenden können. +++

Bitte beachten Sie darüber hinaus die folgenden Informationen:

  

Um Wohngeld zu erhalten, muss in jedem Fall ein Antrag beim Amt für Wohnungswesen der Stadt Frankfurt gestellt werden, der von der Wohngeldbehörde im Amt geprüft wird. Das Amt für Wohnungswesen ist seit dem 16.03. bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldbehörde stehen Ihnen aber per Telefon, Mail, Fax oder Post/Einwurf weiterhin für Beratung und Antragstellung zur Verfügung.

Telefonische Servicezeiten

Montag 08:00 - 16:00 Uhr
Dienstag 08:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch 08:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 16:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr