Arten- und Biotopschutzkonzept

Arten- und Biotopschutzkonzept

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Naturschutz

Das Arten- und Biotopschutzkonzept der Stadt Frankfurt am Main

Wie kann Frankfurt am Main die Vielfalt an Biotopen und Arten – und damit übrigens auch die hohe Lebensqualität für die Stadtbevölkerung – erhalten, fördern und verbessern? Dazu liegt seit 2021 ein detailliertes Fachkonzept vor: das Arten- und Biotopschutzkonzept (ABSK).

Riedteich Bergen
Enkheimer Riedteich © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Eckhard Krumpholz

Biologische Vielfalt erhalten und fördern

Lebensräume im direkten Wohnumfeld sind für unsere physische wie psychische Gesundheit von großer Bedeutung. Die heimische Biodiversität zu bewahren, fördern und zu verbessern, ist – auch deshalb – eine wichtige Voraussetzung, um die hohe Lebensqualität in Frankfurt zu erhalten. Besonders in Zeiten des Klimawandels und eines dramatischen Biodiversitätsverlusts.

 

Seit 2021 liegt mit dem Arten- und Biotopschutzkonzept (ABSK) für Frankfurt am Main ein detailliertes Fachkonzept vor, das genau aufzeigt, wie die Stadt dazu beitragen kann, die Lebensräume und die darin vorkommenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten zu schützen und zu fördern.  

Das Konzept macht deutlich, wie dringend die Stadt handeln muss. Es zeigt aber auch, welche biologische Vielfalt, welche Schatzkammer unsere Stadt birgt: Schwanheimer Düne, die Orchideenwiesen am Berger Hang, die Streuobstwiesen, Nidda und Main sowie der Stadtwald sind dabei für Frankfurt besonders identitätsstiftend.

 

Auf 1.338 Seiten und 29 Karten werden Handlungsbedarfe aufgezeigt, priorisiert, genaue Ziele dazu bestimmt und konkrete Maßnahmenpakete beschrieben – immer spezifisch für den jeweiligen Biotop-Typ und die dort vorkommenden Arten, für deren Erhaltung Frankfurt eine besondere Verantwortung trägt. Das Konzept liefert für den Umsetzungsprozess auch die jeweiligen Indikatoren, um im Rahmen des Monitorings und der notwendigen Erfolgskontrolle messen zu können, ob die Ziele wirklich erreicht wurden.

 

Mit der Ausarbeitung des Konzepts wurde das Umweltamt 2011 von den Stadtverordneten beauftragt. Erstellt wurde es vom Planungsbüro für angewandten Naturschutz (PAN) und vom Umweltamt Frankfurt/Untere Naturschutzbehörde, beteiligt waren ein Fachbeirat und ein Expertengremium. Bis zur Beschlussfassung des Arten- und Biotopschutzkonzepts durch den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung wird das Gesamtkonzept nicht veröffentlicht.

 

Eine Kurzfassung kann unten Heruntergeladen werden.

Eine Präsentation des Konzepts kann hier als VideoInternal Link angesehen werden.

Chance und Verpflichtung – das Arten- und Biotopschutzkonzept (Kurzfassung)

Die Kurzfassung des ABSK gibt einen beispielhaften Einblick in das Gesamtwerk. Für zielorientiertes Handeln ersetzt die Broschüre jedoch nicht den genauen Blick auf alle Ziele und Umsetzungsmaßnahmen. Denn entscheidend für den Erfolg ist die Umsetzung des ABSK.

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