Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main

Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main

header image

Ehrungen im Sport

Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main

 

Sportpreis 2018, acht Leistungsgemeinschaften wurden geehrt.
Mit dem Sportpreis 2018 ausgezeichnet: Vertreterinnen und Vertreter der Leistungsgemeinschaften © Raman El Atiaoui, Foto: Raman El Atiaoui
Die Aktivitäten des organisierten Sports, insbesondere der Turn- und Sportvereine haben eine hohe sozialintegrative Kraft.

 

Der Sport erreicht Menschen quer durch alle Ebenen der Gesellschaft und öffnet Möglichkeiten für Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, Männer und Frauen, unabhängig von ihrer religiösen und nationalen Zugehörigkeit.

 

Deshalb verleiht die Stadt Frankfurt am Main alle 2 Jahre den mit 10.000 Euro dotierten Sportpreis "Sport kennt keine Grenzen" an Personen, Vereine oder Organisationen, die sich in herausragender Weise für die Förderung und Umsetzung der gesellschaftsintegrativen Funktion des Sports in Frankfurt einsetzen und mit vorbildlichen Beispielen zeigen, wie Grenzen durch und im Sport überwunden werden können. 

 

2018 wurde der Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main mit dem Titel „Sport kennt keine Grenzen“ an acht Frankfurter Leistungsgemeinschaften verliehen:

 

  • Leichtathletikgemeinschaft Eintracht Frankfurt
  • LG Rudern / Frankfurter Regattaverein von 1888 e.V.
  • Schwimmgemeinschaft Frankfurt
  • LG Wasserspringen / Höchster Schwimmverein 1893 e.V.
  • LG Turnen / Turngau Frankfurt am Main e.V.
  • LG Radsport
  • LG Fechten / Eintracht Frankfurt e.V.
  • LG Eisschnelllauf / Eiskunstlauf


Die Arbeit dieser Leistungsgemeinschaften bildet seit Jahrzehnten eine wichtige individuelle Entwicklungschance für viele Kinder und Jugendliche aus allen Nationen im Bereich zwischen Breiten- und Spitzensport.

Die Ehrung fand im festlichen Rahmen auf der Frankfurter Sportgala 2018 in den Mainarcaden statt.

 

Rückblick 2016

2016 wurde der Sportpreis „Sport kennt keine Grenzen“ zum sechsten Mal verliehen.

 

Geehrt wurden 26 Turn- und Sportvereine, die sich im Zusammenhang mit der Flüchtlingsunterbringung und -Betreuung außerordentlich hilfsbereit verhalten hatten. Da diverse Sporthallen als Notunterkunft für Flüchtende genutzt wurden und in dieser Zeit dem Vereinssport nicht zur Verfügung standen, erlebten die Vereine erhebliche Beeinträchtigungen im Trainingsbetrieb, bewältigten dies jedoch solidarisch und kooperativ.

 

Die 2016 geehrten Vereine:

1. Frankfurter Badminton Club 1953 e.V. ,  Active Badminton Club Frankfurt e.V.,  Basketball Community 069 Frankfurt e.V.,  Bembel Town Rollergirls e.V.,  Bogensportclub Frankfurt e.V.,  D.V.A.S. Frankfurt e.V.,  Eintracht Frankfurt e.V.,  Frankfurter Volleyballverein e.V.,  Frankfurt Skyliners Frankfurt e.V.,  FC Fortuna Höchst 1950 e.V.,  FC Germania 1911 Enkheim e.V.,  FC Kalbach e.V.,  Griechische Sportunion 1967,  HCF Schwarz-Orange 1922 e.V.,  Radsportgemeinschaft Frankfurt 1890 e.V.,  Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt e.V.,  SC Sachsenhausen Forsthausstraße e.V.,  SG 1878 Sossenheim e.V.,  SG Enkheim e.V.,  Sportclub Riedberg e.V.,  Sport-Club Frankfurt 1880 e.V.,  SV Blau-Gelb Frankfurt e.V.,  TuS Makkabi Frankfurt e.V.,  TGS Vorwärts 1874 Frankfurt e.V.,  Turnverein Kalbach 1890 e.V.,  Verein für Skisport e.V.

 

Die Vertreterinnen und Vertreter der ausgezeichneten Vereine nahmen die Ehrung im Rahmen der Frankfurter Sportgala 2016 entgegen.

 

Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main, Preisträgerinnen 2016
Sportpreis 2016: Vertreterinnen und Vertreter der mit dem Sportpreis ausgezeichneten Sportvereine © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Sportamt

 



Rückblick 2012

Aus einer großen Anzahl hervorragender Bewerbungen wählte im Jahr 2012 eine Jury unter Vorsitz des Sportdezernenten, Stadtrat Markus Frank, einen Preisträger sowie zwei Zweitplatzierte aus:

Ausgezeichnet mit dem Sportpreis „Sport kennt keine Grenzen“ 2012 wurde der Verein Infrau e.V.. Bei dem Kooperationsprojekt von Infrau e.V., dem FTV 1860 sowie dem SchwimmPädagogischen Verein e.V. Frankfurt erlernen erwachsene Migrantinnen aus über zwanzig verschiedenen Herkunftsländern die Grundfertigkeiten im Schwimmen und Radfahren. Da fast alle Kurse mit Kinderbetreuung stattfinden, ist die Nachfrage enorm groß, die Warteliste dementsprechend lang.

Einen zweiten Platz erreichte das Trampolin-Duo die „Flying Bananas“. Die ehemaligen Trampolin-Vize-Weltmeister Mani Schwedler und Christian Pöllath begeistern in integrativen Kitas behinderte und nichtbehinderte Kinder mit Trampolinturnen. Die Erzieherinnen erhalten eine persönliche Schulung vor Ort und am Schluss erhält jede Kita zwei aufblasbare Kindertrampoline.

Ebenfalls ein zweiter Platz wurde der SG Bornheim 1945 e.V. Grün-Weiss zugesprochen. Im „Kinder- und Familienzentrum“ leisten weibliche und männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund wichtige Betreuungsarbeiten für Kinder, im Projekt „Nachwuchstrainer und –betreuer jüngerer Jahrgänge“ sind Jugendliche als Trainer und Betreuer aktiv. Beim „Pädagogischen Mittagstisch“ erhalten Kinder ein warmes Mittagessen und beim Kooperationsprojekt „Sport- und Freizeitcamp in den Ferien“ arbeitet die SG mit benachbarten Kitas und Grundschulen zusammen.

 

Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main, Preisträgerinnen 2012
Sportpreis der Stadt Frankfurt am Main, Preisträgerinnen 2012 vom Infrau e.V. © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Sportamt

inhalte teilen