Corona-Aktionsplan

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Frankfurt als soziale Stadt

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Logo Corona-Aktionsplan © Stadt Frankfurt am Main, Foto: [Logo]

Der Corona - Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt hat in der zweiten Jahreshälfte 2021 das Jugend- und Sozialamt federführend beauftragt, einen Corona Aktionsplan bei dem die Bürger:innen im Mittelpunkt stehen, in einem partizipativen ämterübergreifenden Prozess zu entwickeln. Das Ziel: die Tragweite der sozialen und bildungspolitischen Corona-Folgen abzumildern, Benachteiligung zu reduzieren und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote zu konzipieren. Gemeinsam ist es gelungen, unter Beteiligung von insgesamt 23 Ämtern der Stadtverwaltung und unter Einbeziehung von externen Akteur:innen, ein Programm zu entwickeln, das die Frankfurter:innen bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie aktiv unterstützt. Aus verschiedenen Perspektiven wurden die Schwierigkeiten und Bedarfslagen der Menschen, sowie mögliche Lösungen gesammelt. Durch die Weiterarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen auf unterschiedlichen Ebenen der Stadtverwaltung wurden die Maßnahmen untereinander abgestimmt und die Zusammenarbeit an Schnittstellen festgelegt und verbessert.  

Durch das in den Blick nehmen verschiedener Zielgruppen wurde sehr deutlich, welche Last Kinder, Jugendliche und Familien zu tragen haben. Weitere stark betroffene Zielgruppen sind ältere Menschen und Menschen mit besonderem Fokus auf Inklusion und Vielfalt. Allen Zielgruppen ist gemein, dass sie während der Pandemie häufig auf bestimmte Zuschreibungen reduziert wurden und die Beteiligung sehr unzureichend stattfand, auch bezüglich der Hygiene- und sonstigen Maßnahmen. Bereits bestehende Benachteiligungen haben sich dadurch verstärkt, weshalb die Bedarfe dieser Personengruppen innerhalb des Aktionsplanes im Mittelpunkt stehen.

Im Aktionsplan konnten verschiedene Themenfelder herausgearbeitet werden, innerhalb derer Angebote für die oben genannten Zielgruppen notwendig erschienen:

  • Außerschulische und Schulische Bildung
  • Teilhabe
  • Bewegung und Gesundheit
  • Kultur und gemeinsame Erlebnisse
  • Demokratisches Zusammenleben und Verständigung zwischen Generationen und Kulturen
  • Gestaltung, Nutzung und Aneignung öffentlicher Räume

Die zahlreichen Maßnahmen wurden mit wissenschaftlichen Methoden strukturiert und aufbereitet. Als Folge gibt es den Aktionsplan nun als umfangreiches Nachschlagewerk in digitaler Version und zusätzlich eine Kurzfassung, die auch als Druckfassung zur Verfügung steht.

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