Kommunale Gesundheitsintitiativen interkulturell (KoGi)

Kommunale Gesundheitsintitiativen interkulturell (KoGi)

header image

Gesundheitsförderung

Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi)

Das Gesundheitsprojekt "Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi) wird vom Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main in Kooperation mit verschiedenen Trägern und Institutionen organisiert und umgesetzt.

Projektziel ist, gegenseitige interkulturelle Öffnung zu fördern, mehrsprachige und kultursensible Gesundheitsaufklärung anzubieten, die Stärkung der Gesundheitskompetenz vulnerabler Bevölkerungsgruppen sowie die direkte Gesundheitskommunikation in Frankfurt am Main zu ermöglichen. Das KoGi-Projekt existiert seit 2012 (die Initiative bereits seit 2009) und hat bis dato in drei durchgeführten Ausbildungslehrgängen annähernd 80 KoGi-Lotsinnen und KoGi-Lotsen hervorgebracht. 

Im Jahr 2016 wurden bereits ausgebildete KoGI-Lotsinnen und Lotsen nochmals gezielt im Bereich der Gesundheitsbildung von Geflüchteten und Asylbewerberinnen und Asylbewerbern ausgebildet. Sie leisten seither insbesondere in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete wertvolle Arbeit.

Die Auswahl und die Schulung der interkulturellen Gesundheitslotsinnen und Gesundheitslotsen im Gesundheitsamt erfolgt nach festen Kriterien:

  • interkulturelle Kompetenz
  • Mehrsprachigkeit
  • ausreichende Deutschkenntnisse
  • pädagogischer oder medizinischer Hintergrund wünschenswert

Einsatzmöglichkeiten

Die KoGi-Gesundheitslotsinnen und Gesundheitslotsen können interkulturelle Gesundheitsveranstaltungen anbieten in:

  • Stadtteileinrichtungen
  • Krippen, Kindergärten und Schulen
  • Familienbildungsstätten
  • Kirchengemeinden
  • Moscheevereinen
  • Kulturzentren
  • Sportvereinen
  • Selbsthilfegruppen
  • Kliniken

Die KoGi-Lotsinnen und KoGi-Lotsen werden im Auftrag des Gesundheitsamtes und der jeweiligen Trägereinrichtung ehrenamtlich tätig. die Vorträge, Präsentationen und Gruppenmoderationen dauern in der Regel 2 bis 3 Stunden und werden jeweils durch eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25 € pro Zeitstunde vergolten.

Das KoGi-Projekt wurde 2019 mit dem hessischen Gesundheitspreis vom Land Hessen ausgezeichnet. Dieser Preis wird für Projekte verliehen, die besonders wertvoll im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung sind.

ANSPRECHPARTNER

Stadt Frankfurt am Main
Gesundheitsamt
Stabsstelle GBE/GUT GEHT'S
Dr. Manuela Schade, MPH
Tel.: 069 212-33569
manuela.schade@stadt-frankfurt.de

Kinder im Zentrum Gallus e.V.
Mehrgenerationenhaus Frankfurt
Theresa Weber, Martina Makowski
Tel.: 069-9732-1155, -3960
theresa.weber@kiz-gallus.de
martina.makowski@kiz-gallus.de

Downloads