Pflegeschülerin im Gesundheitsamt

Pflegeschülerin im Gesundheitsamt

Praktikum

Als Pflegeschülerin im Gesundheitsamt

„Ich hoffe, nach mir kommen noch viele weitere“

Ashanti Warren war als Pflegeschülerin im Gesundheitsamt Frankfurt im Einsatz © Gesundheitsamt Frankfurt

Intensive Einblicke in die Abteilung Kinder- und Jugendmedizin: Genau die hat Ashanti Warren im März erhalten, die als erste Pflegeschülerin vier Wochen lang im Gesundheitsamt Frankfurt im Einsatz war. „Ich bin die Erste, bleibe aber hoffentlich nicht die Letzte, sondern mir folgen noch viele weitere“, sagt sie. „Die Zeit hier ist sehr bereichernd für mich, ich nehme viel mit und kann das auch weitergeben. Und die Arbeit mit den Kindern macht mir einfach Spaß.“ Die 32-Jährige macht derzeit im Bildungszentrum für Pflege (BiZeP) im Hufeland-Haus ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau, die sie 2022 begonnen hat. Ein praktischer Teil im Bereich Pädiatrie ist ein Pflichteinsatz ihrer Ausbildung.

 

Das BiZeP kooperiert mit dem Gesundheitsamt, sodass Auszubildende bei uns ihren Pflichteinsatz absolvieren können. „Dass ich im Gesundheitsamt gelandet bin, war eine Mischung aus Zufall und Glück. Ich habe einen Bewohner bei einer Untersuchung im Gesundheitsamt begleitet, bin dort ins Gespräch gekommen und habe dann direkt angefragt, ob ich meinen Pflichteinsatz in der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin machen kann“, erzählt Ashanti Warren. Ihre Ausbildung hat die Schwerpunkte Altenpflege, Krankenpflege und Kinderpflege. „Diese Dreiteilung ist neu in der Ausbildung. Ich finde das super, da wir Auszubildenden sozusagen einen Rundumblick von Jung bis Alt erhalten“, so Warren und ergänzt: „Die Ausbildung hat mehrere praktische Stationen. Oft ist man dann auf Stationen in Krankenhäusern. Im Gesundheitsamt bekomme ich nochmal eine ganz andere Perspektive.“

 

In den Einschulungsuntersuchungen Internal Linkhat sie beispielsweise die Kinder beim Malen angeleitet. Im Rahmen der Frühen HilfenInternal Link hat sie eine Krabbelgruppe besucht, in der Mütter beraten wurden. Auch bei den Humanitären Sprechstunden für KinderInternal Link war sie dabei. Bei all ihren Stationen wurde sie von den Mitarbeitenden der Fachabteilung betreut. „U-Untersuchungen, Impfungen, all das stand auf der Tagesordnung. Dabei habe ich viele Ärztinnen im Gesundheitsamt kennengelernt, die alle ihre eigenen Erfahrungen mitbringen. Ich hatte immer eine Ansprechpartnerin und konnte jederzeit Fragen stellen. Das und die vielen unterschiedlichen Angebote machen die Zeit im Gesundheitsamt abwechslungs- und lehrreich“, erzählt Warren. Auch ihre Muttersprachen, Englisch und das in Ghana gesprochene Twi, konnte sie einbringen, da die Humanitären Sprechstunden häufig auch Personen mit geringen Deutschkenntnissen aufsuchen.

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