FRANKFURT.DE - DAS OFFIZIELLE STADTPORTAL

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Amt für Wohnungswesen

Erhebung für den nächsten Mietspiegel beginnt

30.06.2023

Bürger:innen können online an der Befragung teilnehmen. Auf Wunsch ist die Datenerfassung auch mit einem Papierfragebogen möglich. © Stadt Frankfurt am Main , Foto: Amt für Wohnungswesen
Dezernent für Planen und Wohnen, Marcus Gwechenberger, bittet die Bürgerschaft um Mitwirkung
Es ist soweit: Ab Samstag, dem 01. Juli, werden Frankfurter Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, die Daten zu ihren Wohnverhältnissen anzugeben. Erfasst werden diese Daten in einem Online-Fragebogen. Wer Anfang Juli angeschrieben wird, gehört zu den Personen, die zufällig ausgewählt wurden. Insgesamt sind das rund 10.000 Haushalte.

Das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) aus Darmstadt führt die Befragung im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main durch und wertet die Antworten im Anschluss statistisch aus. Die gewonnenen Daten bilden die Grundlage, um den Mietspiegel aus dem Jahr 2022 fortzuschreiben. In Kraft treten soll der neue Mietspiegel am 01. Juni 2024.

„Damit die Befragung erfolgreich läuft, brauchen wir die Bürgerinnen und Bürger Frankfurts. Jeder rechtzeitig und vollständig ausgefüllte Fragebogen hilft uns.“, so Frankfurts Dezernent für Planen und Wohnen, Marcus Gwechenberger.

„Selbstverständlich werden die Datenschutzbestimmungen genau beachtet“, versichert die Leiterin des Amtes für Wohnungswesen, Waltraud Meier-Sienel. „Die Daten werden anonymisiert und ausschließlich dazu verwendet, den Mietspiegel zu erstellen. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und beantworten Sie gewissenhaft alle Fragen. Damit tragen Sie dazu bei, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen.“

Ein qualifizierter MietspiegelInternal Link ist ein wichtiges Instrument. Mit seiner Hilfe können sich Mietende und Vermietende darauf verständigen, welcher Mietpreis für die Wohnung gesetzlich angemessen ist – auch ohne ein Gericht einschalten zu müssen. Daneben ist die ortsübliche Vergleichsmiete im Mietspiegel eine bedeutende Bezugsgröße für zahlreiche Regelungen rund um das Mietverhältnis, wie die Mietpreisbremse Internal Linkoder die MietpreisüberhöhungsverfahrenInternal Link.

Die Bedeutung von Mietspiegeln hat immer weiter zugenommen. Daher sind Städte wie Frankfurt am Main seit 2022 gesetzlich verpflichtet, Mietspiegel zu erstellen. Zugleich hat der Bundesgesetzgeber beschlossen, dass Bürgerinnen und Bürger an der Befragung teilnehmen müssen. Andernfalls drohen Zwangs- oder Bußgelder. Frankfurterinnen und Frankfurter, die für die Befragung zufällig ausgewählt und angeschrieben wurden, bittet die Stadt um Mitwirkung, auch wenn dies mit Aufwand verbunden ist. Denn die breite Beteiligung an der Befragung ist ein wesentlicher Schritt, um den qualifizierten Mietspiegel mit solider Datenbasis erstellen zu können.

Die Befragung für den Mietspiegel 2024 erfolgt primär über den Online-Fragebogen und dauert rund 20 Minuten. Wer keinen Internetzugang hat, kann die Fragen auf einem Papierbogen beantworten. Ein persönlicher Besuch in den Haushalten findet nicht statt.

Wer postalisch kontaktiert wurde, findet dort eine Telefonnummer, unter der das beauftragte Institut ab Juli alle Fragen rund um die Erhebung beantwortet. Daneben gibt es auf der Webseite der Stadt Frankfurt am Main ein verständliches FAQ (inzwischen offline).
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