3D-Stadtmodell

3D-Stadtmodell

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3D-Daten

3D-Stadtmodell

Digitales 3D-Stadtmodell Frankfurt am Main

3D-Ansicht der Skyline
3D-Ansicht der Innenstadt © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stadtvemessungsamt
Seit 2009 liegt flächendeckend für das Stadtgebiet Frankfurt am Main ein Modell im Detailierungsgrad Level of Detail 1 (LoD1 - Klötzchenmodell) und im Detailierungsgrad LoD2 mit differenzierten Dachstrukturen vor. Nach der Einführung von ALKIS in der Stadtverwaltung von Frankfurt am Main wurde der Datenbestand des 3D-Stadtmodells 2013 auf das Lagebezugssystem ETRS89/UTM umgestellt.

Die Fortführung erfolgt halbjährig zum 1. und 3. Quartalsende durch ein NBA-gestütztes Differenzverfahren aus der Datenhaltungskomponente der Stadtgrundkarte. Es werden LoD1 Gebäude im CityGML-Format erzeugt und in die 3D-Datenhaltung zurückgeschrieben. Seit 2019 erfolgt zusätzlich eine jährliche Fortführung (zum 3. Quartalsende) von LoD2 Gebäuden im CityGML-Format mittels der Software BuildingReconstruction, dem digitalen Geländemodell (DGM) und der 3D-Punktwolke aus der jährlichen Luftbildbefliegung.

Mit der virtual city Map Anwendung der Fa. virtualcitysystems GmbH, dem sogenannten 3D-Portal, erfolgt die browserbasierte, webfähige Visualisierung der 2D- und 3D-Daten. So können die Nutzer über einen Standardbrowser das gesamte Stadtgebiet Frankfurt am Main in 2D und 3D aus einer Panoramaperspektive betrachten. Die Anwendung ermöglicht eine freie Navigation im dreidimensionalen Raum. Nutzer können virtuelle Stadträume aus unterschiedlichen Sichten erleben, indem sie interaktiv zwischen der 3D-Stadtmodellansicht und der Schrägluftbildansicht wechseln. Für eine realitätsnahe Darstellung der Gebäude und der Umgebung kann das aktuelle 3D-Mesh eingeblendet werden. Ein 3D-Mesh ist ein digitales Oberflächenmodell, welches aus photogrammetrischen Luftbilddaten abgeleitet wird.  Zudem können sieben Mainbrücken, teilweise texturiert, im 3D-Portal betrachtet werden. Im Jahr 2019 kamen über ca. 440 Auto-, Bahn- und Fußgängerbrücken im LoD1 hinzu. Seit 2018 erfolgt die Einbindung des Baumkatasters, sodass über 25 verschiedene Baumtypen unterschiedlichster Größe dargestellt werden.

2019 wurde das 3D-Portal noch um eine Planungsvariante erweitert. Mit diesem Planungstool können Planungsszenarien in 3D visualisiert werden. Zum einen durch das Hochladen externer Entwürfe oder durch die  Konstruktion von Gebäuden mittels Planungsvorgaben (Bebauungsplan).

Im März 2020 fand die vierte flächendeckende Laserscanbefliegung von Frankfurt am Main mit einer Punktdichte von 8 Punkten pro Quadratmeter statt. Das daraus abgeleitete DGM stellt die Höhengrundlage des 3D-Stadtmodells dar.

Die Datenbereitstellung von LoD1 und LoD2 Gebäuden erfolgt über eine FME Desktopanwendung inklusive des DGM‘s. Es kann zwischen den Formaten CityGML, 3DXF und Shape3D gewählt werden. Die Kosten für die Abgabe von 3D-Daten richten sich nach der Anzahl der Gebäudeteilflächen des Projektgebietes (pro Gebäudeteilfläche 0,50 Euro). Gerne erstellen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag bei Zusendung des gewünschten Projektgebietes.

3D-Ansicht des Hauptbahnhof
3D-Ansicht Hauptbahnhof © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stadtvermessungsamt

Anwendungen:

  • Umweltbereich
    - Umweltvorsorge im Bereich des Hochwasserschutzes, des Lärmschutzes und des Klimaschutzes
    - Energieeinsparung (Wärmeverbrauch, Photovoltaik und Solarthermie auf Dachflächen)
  • Planungsbereich
    - Kommunale Bauleitplanung und Städtebau
    - Visualisierungen
  • Auswertungen für den Denkmalschutz
  • Wirtschaftsförderung und Tourismus

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