Klimaschutz in Frankfurt am Main

Klimaschutz in Frankfurt am Main

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Klimaschutz

Weniger CO2, mehr erneuerbar Energien für Frankfurt am Main

Energieeffizienz spielt Schlüsselrolle beim Erreichen der Klimaschutzziele

Die Stadt Frankfurt am Main hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 will die Stadt ihren Energiebedarf um die Hälfte reduzieren. Der Restbedarf soll vollständig mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden, die in der Stadt selbst und in der Rhein-Main-Region erzeugt werden. Gleichzeitig will Frankfurt am Main die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent reduzieren.

Green city concept, cut the leaves of plants, isolated over white
Green city concept, cut the leaves of plants, isolated over white © kav777 - Fotolia.com, Foto: kav777 - Fotolia.com

Frankfurt am Main ist „Masterplan 100 % Klimaschutz“-Kommune

Das Ziel des kommunalen Klimaschutzes ist es, die vor Ort produzierten CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren und somit einen lokalen Beitrag zur globalen Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Ein Großteil der CO2-Emissionen wird durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern freigesetzt. Daher sind die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Umstieg auf erneuerbare Energien wichtige Eckpfeiler des Klimaschutzes.

 

Frankfurt am Main ist die größte Stadt unter den ersten 19 Kommunen, die vom Bund für die Entwicklung eines „Masterplan 100 % Klimaschutz“ gefördert wurden. Sie gehört zu den am dichtesten bebauten Städten Deutschlands und stellt als wichtiger Wirtschafts- und Industriestandort hohe Anforderungen an die Energieversorgung. Mit Hilfe der Ergebnisse aus dem Prozess des „Masterplans 100 % Klimaschutz" wird das Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Frankfurt am Main von 2008/2009 kontinuierlich fortgeschrieben.

 

Ein wichtiger Schwerpunkt hierbei ist die Machbarkeitsstudie zum „Masterplan 100 % Klimaschutz“, die vom Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) 2015 fertiggestellt wurde. Das Institut analysierte die drei Sektoren Strom, Wärme und Mobilität. Auf Basis der energetischen Ausgangslage zeigt die Studie Potenziale zu Energieeinsparung und -effizienz sowie bei Erneuerbaren Energieanlagen auf. Die Studie veranschaulicht, dass das Ziel, Frankfurt am Main bis 2050 vollständig mit Erneuerbaren Energien zu versorgen, grundsätzlich erreichbar ist.

Breites Beratungsangebot des Energiereferats

Das Energiereferat unterstützt Bürgerinnen und Bürger sowie große und kleine Unternehmen dabei, in Sachen Klimaschutz verantwortlich zu handeln. Angefangen bei Tipps zum Stromsparen in Haushalten über kompetente Beratung für Bauherren und Architekten bis hin zu Programmen für den Einstieg in das betriebliche Umwelt-Management.

 

Ein erfolgreicher Klimaschutz hängt jedoch nicht nur von technischen Lösungen ab. Vielmehr bedarf es einer Bewusstseins- und Verhaltensveränderungen der Gesellschaft. Aus diesem Grund spielt die Kommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit eine große Rolle für einen erfolgreichen kommunalen Klimaschutz. Hierfür initiiert und beteiligt sich das Energiereferat an zahlreichen Aktionen, darunter beispielsweise die Klimagourmet-Woche, bei der es um eine klimafreundliche Ernährung geht, denn viele Quellen für Treibhausgase liegen in der Landwirtschaft. Auch die jährliche Teilnahme an der vom WWF organisierten Earth Hour ist bereits Tradition in Frankfurt am Main.

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