Energetische Sanierung

Energetische Sanierung

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Gebäude

Energetische Sanierung

Informationen zu Planung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen, zu gesetzlichen Anforderungen und zu Besonderheiten bei historischen Gebäuden

Eine energetische Sanierung spart langfristig Geld, schützt das Klima und steigert den Wohnkomfort. "Erst Planen, dann Umsetzen". Dies gilt auch für eine energetische Sanierung. Bei einer Energieberatung ermittelt ein Spezialist, welche Einsparpotenziale in Ihrem Gebäude stecken.

Huser
Gründerzeithäuser © Frank Wagner - Fotolia.com, Foto: Frank Wagner - Fotolia.com

Planung und Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen

Bei der konkreten Planung müssen die Besonderheiten Ihres Gebäudes berücksichtigt werden. Die Planung wird in der Regel von einem Architekten oder Energieberater vorgenommen, der ebenfalls die Umsetzung begleitet. Für die Ausführung  sollten Sie möglichst spezialisierte und erfahrene Handwerksbetriebe auswählen. Eine erste Beratung  erhalten Sie beispielsweise beim Energiepunkt FrankfurtRheinMain e.V..

 

Energetische Sanierung bei historischen Gebäuden

Denkmalschutz und Klimaschutz sind kein Gegensatz. Auch Gebäude mit schützenswerten Fassaden wie Gründerzeitgebäude oder Ernst-May-Häuser können energetisch saniert werden, ohne dass der Charakter der Gebäude verloren geht. Die Sanierung eines solchen Gebäudes sollte immer mit einem erfahrenen Architekten oder Energieberater geplant werden. In der "Gründerzeitbroschüre" der Stadt Frankfurt finden Sie praktische Tipps und Informationen zur energetischen Sanierung von Gründerzeithäusern. Diese kann kostenfrei beim Energiereferat bestellt werden unter:

 

Energiereferat
Adam-Riese-Straße 25
60327 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 212 39193
Telefax: +49 (0)69 212 39472
E-Mail: energiereferat@stadt-frankfurt.de


Beispiele aus der Praxis

 

  • Ernst-May-Haus in Frankfurt
    In einem Modellprojekt in Frankfurt wurde ein Ernst-May-Haus mit Vakuum-Isolier-Paneelen (VIP) gedämmt. Einen Kurzbericht kann ebenfalls unter oben genannter Anschrift angefragt werden.
  • Gründerzeithaus in Darmstadt
    Einen Projektbericht des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) über die energetische Modernisierung eines Gründerzeithauses in der Lehrstraße 2 in Wiesbaden kann ebenfalls unter oben genannter Anschrift angefragt werden.

 

Energieberatung und Fördermittel

Bevor Sie eine Energiesparmaßnahme planen und umsetzen, empfiehlt es sich eine professionelle Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Der Energieberater ermittelt bei einem Ortstermin die Schwachstellen Ihres Gebäudes und kann erste Prognosen der Energieeinsparungen geben. Innerhalb des Förderprogramms „Vor-Ort-Beratung“ berechnet der Energieberater eine Energiebilanz und trifft eine Aussage zur Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen. Außerdem zeigt er Ihnen, welche Fördermittel Sie in Anspruch nehmen können und hilft Ihnen bei deren Beantragung.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Beim Förderprogramm „Vor-Ort-Beratung“ des BAFA unterstützen Experten Eigentümer, Mieter und Pächter die Einsparpotenziale ihres Gebäudes zu finden. Anschließend werden individuelle Maßnahmen vorgeschlagen. Ob Modernisierung der Heizungsanlage, Erneuerung der Fenster oder Dämmung der Fassade – die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme steht im Zentrum der Beratung. Dies zeigt, wann sich die Investitionen für Sie bezahlt machen. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der Homepage des BAFAExternal Link.

Fördermittel des Bundes, des Landes und der Kommunen
Für Investitionen in Energiesparmaßnahmen gibt es verschiedene Förderungen des Bundes, des Landes und der Kommunen. Bevor Sie mit der Umsetzung einer Maßnahme beginnen, ist es sinnvoll sich über mögliche Zuschüsse und Förderungen zu informieren. Bitte beachten Sie, dass viele Fördergelder bereits vor Beginn der Maßnahmen beantragt werden müssen.

Beratung und Unterstützung bei energetischen Sanierungen für Wohneigentümergemeinschaften
Das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main bietet im Rahmen des europäischen Projekts ACE Retrofitting Internal LinkWohneigentümergemeinschaften eine professionelle Beratung und die kontinuierliche Prozessbegleitung kostenfrei an. Weitere Informationen unter: www.sanierungswegweiser.infoExternal Link 

Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt
Die Stadt Frankfurt gewährt Darlehen und Zuschüsse zur zukunftsorientierten Entwicklung der Wohnqualität im Bestand. Das gilt für die Verbesserung der energetischen Standards in Wohngebäuden, für den Ausbau von bisher nicht für Wohnzwecke geeigneten Räumlichkeiten, für Maßnahmen zum barrierefreien Um- und Ausbau, für die Zusammenlegung von Kleinwohnungen zu familienfreundlichen Wohnungen sowie für die Aufwertung des privaten aber auch des öffentlichen Wohnumfeldes. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Stadtplanungsamts Internal LinkFrankfurt.

Land Hessen
Das Land Hessen hat ein Förderprogramm „Modernisierung zum Passivhaus im Bestand“ aufgelegt. Die Mehrausgaben gegenüber einer Modernisierung gemäß Energieeinsparverordnung (EnEVExternal Link) werden mit bis zu 50 % bezuschusst. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Landes HessenExternal Link.

KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderungen für energieeffiziente Neubauten, Programm Nr. 153 Komplett-Sanierungen und Einzelmaßnahmen bei Sanierungen Programm Nr. 151/152/430 an. Zusätzliche Föderungen werden für „Baubegleitende Qualitätssicherungen“ (Programm 431) gewährt. Auch denkmalgeschützte Gebäude werden berücksichtigt. Förderungen werden als Zuschuss und/oder als zinsverbilligte Darlehen mit teilweisem Tilgungszuschuss gewährt. Da sich sowohl Förderumfang als auch Konditionen regelmäßig ändern, empfehlen wir, die konkret geltenden Programme auf der Homepage der KfW nachzuschlagen.Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der KfWExternal Link.

Datenbank Energieförderung (BINE)
In der Datenbank BINE External Linkfinden Sie nach Eingabe der Postleitzahl sowohl bundesweit als auch lokal gültige Förderprogramme in ihrer Region.

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