Mädchen und junge Frauen im Berufsfindungsprozess

Mädchen und junge Frauen im Berufsfindungsprozess

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Junge Menschen und Jugendhilfeplanung

Mädchen und junge Frauen im Berufsfindungsprozess

Wurden in der Arbeitsmarktforschung bisher vorrangig die gesellschaftlichen Elemente des Berufsfindungsprozesses untersucht, so werden in dieser Untersuchung die Mädchen und junge Frauen selbst als aktiv Handelnde in das Zentrum der Betrachtung gestellt. Es wird analysiert, welche Wünsche und Vorstellungen die Mädchen bei der Berufswahl haben, welche Auseinander-setzungen sie während dieser Phase führen und von wem sie bei der Berufsfindung begleitet und unterstützt werden.

Die Befragungsergebnisse zeigen, dass bei allen Mädchen der Beruf neben der Familie eine wichtige Rolle spielt und sich ihre Berufswünsche keineswegs auf die sogenannten klassischen Frauenberufe beschränken. Unabhängig von den Bildungsabschlüssen streben viele Mädchen relativ anspruchsvolle Berufsziele an. Insbesondere bei den Haupt- und Realschülerinnen besteht oftmals eine Lücke zwischen Berufswünschen und den reellen Umsetzungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Der Grund sind meist fehlende Qualifikationen.

Die Befragung wurde in der Zeit November 2002 bis Mai 2003 durchgeführt.

Insgesamt standen 630 Frankfurter Schülerinnen aus den Abschlussklassen unterschiedlicher Schulformen und 13 Experten und Expertinnen aus den Bereichen Jugend- und Berufshilfe, Schule und Wissenschaft zur Verfügung.
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