Drogentrends

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Fakten & Zahlen

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Monitoring System Drogentrends Frankfurt

Das Centre for Drug Research der Universität Frankfurt am Main befragt seit 2002 im Auftrag des Drogenreferats jedes Jahr 1500 Frankfurter Schülerinnen und Schüler
zwischen 15 und 18 Jahren zu ihrem Drogenkonsum und Freizeitverhalten. Die Drogentrendstudie Monitoring-System Drogentrends (MoSyD) umfasst vier Forschungsmodule: eine Schülerbreitenbefragung, eine Expertenbefragung, eine trend-scout-/key-person-Befragung, eine Szenebefragung. Auf Basis dieser Datengrundlage können verlässliche und repräsentative Aussagen über aktuelle Trends und Entwicklungen czum Drogenkonsum von Jugendlichen in einer deutschen Großstadt getroffen - und sehr unmittelbar zielgenaue Projekte zur Prävention und Frühintervention geplant und auf den Weg gebracht werden. MoSyD ist somit für das Drogenreferat zu einer der wichtigsten Arbeitsgrundlagen in der Prävention geworden.

Frankfurt am Main ist bundesweit die einzige Stadt, die ein jährliches Monitoring durchführt. Dadurch gilt MoSyD auch national als eine der wichtigsten Quellen für Erkenntnisse zu neuen Entwicklungen im Drogengeschehen. Die Studie wird im Bundesdrogenbericht ausführlich vorgestellt. Die Frankfurter Ergebnisse bilden seit vielen Jahren auch eine der wesentlichen Grundlagen für den Jahresbericht des nationalen Knotenpunktes für die europäische Drogenbeobachtungsstelle in Lissabon und fließen somit in die EU-weite Berichterstattung und das Early Warning System der EU ein.

Jugendgruppe
Schülergruppe © Drogenreferat Stadt Frankfurt am Main

MoSyD Trends 2018 -  Jugendliche trinken wieder mehr Alkohol, rauchen und kiffen immer mehr Jugendliche leben abstinent


Frankfurter Jugendliche haben 2018 wieder mehr Alkohol getrunken und auch wieder deutlich mehr Cannabis konsumiert als in den beiden Jahren zuvor. Auch bei Zigaretten, E-Zigaretten und E-Shishas ist der Konsum leicht gestiegen. Allerdings ist das Einstiegsalter, ab wann Jugendliche zum ersten Mal trinken oder rauchen mit durchschnittlich 14,2 Jahren auf ein neues Hoch gestiegen. 79 Prozent trinken aktuell entweder überhaupt keinen Alkohol oder praktizieren einen moderaten Konsum.

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