Quetschemännche

Quetschemännche

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Winter-Special

Bringen Quetschemännchen Glück?

Die Figuren aus Dörrpflaumen und Nüssen sind beliebte Mitbringsel vom Frankfurter Weihnachtsmarkt und sie haben als Liebes- und Glücksgabe eine lange Tradition.

Quetschemännche auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt, Foto: Nicole Brevoord
Quetschemännche auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Nicole Brevoord

Die traditionsreichen Quetschemännche, Pflaumenmännchen also, gehören einfach zum Frankfurter Weihnachtsmarkt dazu wie Lebkuchen und Bethmännchen. Es handelt sich bei dieser Spezialität um circa zwanzig Zentimeter hohe Figuren, deren Körper aus Dörrpflaumen hergestellt werden, während der Kopf der Männchen jeweils aus einer Walnuss besteht. Die Figuren tragen oft Kleidungsstücke und Kopfbedeckungen, häufig kommen sie im Gewand eines Schornsteinfegers daher. Darum werden die Quetschemännche heute auch gerne als Glückbringer eingesetzt.

 

Im Zuge der Gleichberechtigung sind heutzutage auch Quetscheweibche an den Weihnachtsmarktständen erhältlich. Ursprünglich, im alten Frankfurt des 19. Jahrhunderts, dienten die Quetschemännche als Liebesboten. Junge Männer schickten damals ihrer Angebeteten ein solches Männchen. Behielt sie es, so durfte sich der Jüngling Hoffnungen machen, dass seine Gefühle erwidert werden, schickte sie das Männchen jedoch zurück, so war der Verehrer leider abgeblitzt.


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