Museumsufer

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Kunst & Architektur

Museumsufer Frankfurt

Avantgarde und alte Meister, Goethe und seine kreativen Erben, Weltkultur und Finanzkultur, Design und Prähistorie – in diesem kulturellen Spannungsfeld bewegt sich Frankfurt und sein in Europa einzigartiges Bauensemble aus national und international bedeutsamen Museen und Kunsthäusern: das Museumsufer Frankfurt.

Skyline Frankfurt mit Flussansicht rechts und der Altstadt und dem Römerberg im Vordergrund
Skyline Frankfurt © Dezernat Kultur und Wissenschaft, Foto: Achim Ripperger

Das Bild vom kulturellen Brückenschlag findet in Frankfurt, der internationalsten Stadt Deutschlands, seine reale Entsprechung. Mit jedem Wechsel von Ufer zu Ufer offenbaren sich neue Facetten der Großstadt am Main. Als markanter Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt lockt das Museumsufer Frankfurt mit zum Teil spektakulären Bauten jedes Jahr mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher in seine Institutionen.

1978 entwarf der damalige Kulturdezernent Hilmar Hoffmann zusammen mit dem Oberbürgermeister Walter Wallmann das Konzept dieses Kulturensembles im Zentrum der Stadt Frankfurt. Zwischen 1980 und 1990 wurden bestehende Museen erweitert und ausgebaut. Zudem entstanden neue Museen in umgebauten ehemalige Patriziervillen an der platanengesäumten Uferpromenade und Neubauten von hochrangigen Architekten, die die Traditionshäuser und zahlreiche Bürgerstiftungen wie beispielsweise das renommierte Städel Museum oder das Liebieghaus ergänzten.

Heute existieren in Frankfurt etwa 60 größere und kleinere Museen und Ausstellungshäuser, die vom universal angelegten Kunstmuseum bis zur kleinen Spezialsammlung reichen. Den Kern in optimaler Lage am Main und mit kurzen Wegen untereinander sowie ins Stadtzentrum bilden nunmehr eine ganze Reihe überregional bekannter Museen und Ausstellungshäuser. Seit Ende 2007 präsentieren sich 34 Häuser unter dem Dach des „Museumsufer Frankfurt“.  Skulpturen aus dem antiken Europa und alten Ägypten im Liebieghaus, Film, Archäologie, Architektur, Kommunikation und Weltkulturen in den gleichnamigen Museen, Alte und Neue Meister im Städel bis hin zu zeitgenössischer Kunst im MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST bereichern sich gegenseitig und lassen das Museumsufer zu einem Ort des Entdeckens, Erlebens und Lernens werden. Insbesondere gilt dies auch für das Museum Angewandte Kunst, das Historische und Jüdische Museum sowie das Goethe-Museum, die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT und das Senckenberg Naturmuseum. Das architektonisch und inhaltlich einzigartige Kulturensemble des Museumsufers links und rechts des Mains zeichnet Frankfurt als Kulturstadt in besonderer Weise aus. Das Ensemble bildet ein kulturelles und stadträumliches Komplementärprogramm zur Frankfurter Skyline.

MUSEUMSUFER-TIPP

Mit dem MuseumsuferTicket für 21 € können 34 Museen an zwei aneinander folgenden Tagen nach Lust und Laune besucht werden, mit der MuseumsuferCard für 95 € ein ganzes Jahr. Ganz besonderen Kulturgenuss bietet auch die Nacht der Museen jedes Jahr im Frühjahr bis 2 Uhr nachts entlang und abseits des Museumsufers. Mit dem umfangreichen Programm zählt die Kultur- und Partynacht zu den festen Größen des Frankfurter Kulturgeschehens und lockt jedes Jahr rund 40.000 Besucherinnen und Besucher in die etwa 50 teilnehmende Museen und Kulturinstitutionen in Frankfurt und Offenbach.

Weitere Informationen unter www.museumsufer-frankfurt.deExternal Link und www.museumsufercard.deExternal Link

 

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